Die geplanten AI Gigafactories sollen fortgeschrittene Prozessoren, Software- und Cloud-Stacks, schnelle Netzanbindung und energieeffiziente Rechenzentren verbinden. Zugang erhalten sollen Start-ups, Unternehmen, Forschung und öffentliche Stellen für Training, Inferenz und Feinabstimmung. Bewerben dürfen sich Konsortien oder Zweckgesellschaften mit Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Investoren.
EuroHPC setzt die Frist auf den 12. November 2026. Eine Auswahl ist für Anfang 2027 vorgesehen, anschließend sollen die Anlagen binnen 18 Monaten in Betrieb gehen. Die bis zu 10 Milliarden Euro öffentlichen Mittel stammen aus EU- und nationalen Töpfen; mehr als 20 Milliarden Euro privates Kapital werden erwartet.
Zur Größe einzelner Anlagen gibt es unterschiedliche Angaben aus der Berichterstattung. AP nennt mindestens 100.000 KI-Chips je Anlage, heise beschreibt eine erste Runde mit vier Konsortien und 75.000 H100-Äquivalenten je Vorhaben. Diese Details stehen nicht in den zugänglichen EuroHPC-Mitteilungen und sind deshalb keine bestätigten Ausschreibungsanforderungen.