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EU kürt Domyn-Konsortium für offenes Frontier-Modell

Die EU-Kommission hat das von Domyn geführte Konsortium EUROPA zum Sieger der Frontier AI Grand Challenge erklärt. Das geplante offene Modell soll mehr als 400 Milliarden Parameter umfassen, alle 24 EU-Amtssprachen unterstützen und ein Jahr lang bis zu 2,5 Prozent der EuroHPC-Kapazität nutzen.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 23. Juni 2026

EUROPA soll ein quelloffenes Frontier-Modell für alle 24 Amtssprachen der Europäischen Union werden. Die Ausschreibung setzt mehr als 400 Milliarden Parameter voraus, eine Größenordnung, die die Kommission mit den fortschrittlichsten KI-Systemen verbindet. Domyn aus Italien führt das Konsortium.

Für ein Jahr erhält das Projekt laut Kommission Zugriff auf bis zu 2,5 Prozent der gesamten EuroHPC-Rechenkapazität. Heise berichtet zusätzlich über eine Mixture-of-Experts-Architektur, Nvidia-Unterstützung und Zielbranchen wie Finanzwesen, Verteidigung und Fertigung.

Die Förderung ist ein Infrastruktur- und Industrieprojekt, aber noch kein Nachweis für ein konkurrenzfähiges Modell. Ob EUROPA die angekündigte Leistung und Offenheit tatsächlich erreicht, zeigt sich erst nach Training und unabhängigen Vergleichen.