Googles Ankündigung vom 23. September 2026 nennt zwei Platzierungen: „securing the #1 overall spot on Hume AI’s Voice Design Benchmark (71.4)“ und eine Führung bei der Akzentmodellierung mit 60,8. Für Gemini 3.8 Flash TTS und die kleinere Flash-Lite-Variante beansprucht sie zusätzlich „the #1 and #2 spots respectively on Hume AI’s Overall Quality Index“. Als Autoren stehen darunter Leland Rechis, Group Product Manager, und Alan Cowen, Director, Research Science.
Cowen war bis Januar 2026 Chef von Hume AI. TechCrunch berichtete am 22. Januar 2026, er wechsle mit „about seven other engineers“ zu DeepMind, um dort an Geminis Sprachfunktionen zu arbeiten; Google erhalte zugleich ein nicht ausschließliches Nutzungsrecht an Hume-Technik. Hume besteht unter einem neuen Chef weiter und beliefert nach eigener Aussage andere Anbieter.
Hume veröffentlichte am 24. September 2026 einen eigenen Beitrag über das Abschneiden der Google-Modelle. Eine Offenlegung der Verbindung zu Google steht dort nicht. Auffällig ist auch die Benennung: Weder „Voice Design Benchmark“ noch „Overall Quality Index“ tragen auf Humes Benchmark-Seite eine Überschrift; dort heißt die Erhebung Real-World VoiceEQ Bench und zerfällt in sechs Teil-Ranglisten.
Die Erhebung selbst ist offengelegt. Das zugehörige Papier „RW-Voice-EQ Bench“ erschien am 16. Juli 2026 auf arXiv; unter den 14 Autoren ist Cowen nicht. Die Verbindung ist also eine des Hauses, nicht der Urheberschaft. Die Autorin des Hume-Beitrags vom 24. September, Alice Baird, steht dagegen auch auf dem Papier.
Unabhängig gemessen liegt das Modell eine Stufe tiefer. In der Elo-Bestenliste von Artificial Analysis aus Blindvergleichen stand Gemini 3.8 Flash TTS am 24. September mit 1260 Punkten auf Rang zwei von 92 Modellen, hinter Cartesias Sonic 3.6 mit 1273; Flash-Lite TTS folgte mit 1235 auf Rang sechs.