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GPT-6 Sol bringt die Leistung des Vorgängers zum halben Preis

OpenAI hat am 22. September 2026 GPT-6 Sol und GPT-6 Luna veröffentlicht. Sol kostet mit 2 und 10 Dollar je Million Ein- und Ausgabe-TokenDie kleinste Verarbeitungseinheit eines Sprachmodells – ein Wortstück, kein ganzes Wort. Faustregel: rund 1.000 Tokens entsprechen grob 750 deutschen Wörtern. Preise und Kontextlängen werden in Tokens gerechnet.Mehr im Wissen → genau die Hälfte von GPT-5.6 Sol; bei Luna fällt der Ausgabepreis von 1,20 auf 0,50 Dollar. Artificial Analysis misst für beide praktisch die Werte der Vorgänger.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 23. September 2026

Die Eckdaten teilen sich beide Modelle: 1.050.000 TokenDie kleinste Verarbeitungseinheit eines Sprachmodells – ein Wortstück, kein ganzes Wort. Faustregel: rund 1.000 Tokens entsprechen grob 750 deutschen Wörtern. Preise und Kontextlängen werden in Tokens gerechnet.Mehr im Wissen → KontextfensterDie maximale Textmenge (in Tokens), die ein Modell pro Anfrage gleichzeitig „im Blick“ hat – Eingabe plus bisheriger Verlauf. Ist es voll, fällt Älteres aus dem Kontext.Mehr im Wissen →, davon höchstens 922.000 als Eingabe, 128.000 Token Ausgabe, Text und Bild als Eingabe. Der WissensstichtagDer Zeitpunkt, bis zu dem die Trainingsdaten eines Modells reichen („knowledge cutoff“). Über spätere Ereignisse weiß das Modell von sich aus nichts – es sei denn, sie werden ihm in der Anfrage mitgegeben.Mehr im Wissen → liegt für Sol am 20. April 2026, für Luna am 18. Mai 2026. Die Denktiefe ist in sechs Stufen von „none“ bis „max“ wählbar, voreingestellt ist „medium“.

Artificial Analysis hat alle Stufen am Erscheinungstag gemessen. GPT-6 Sol erreicht in der höchsten Stufe 47,5 Punkte im Intelligence Index, GPT-5.6 Sol kam auf 47,0. Bei Luna steht in beiden Generationen dieselbe Zahl: 37,3. Der Fortschritt liegt damit allein auf der Kostenseite – je Index-Aufgabe fallen bei Sol 1,06 statt 1,99 Dollar an, bei Luna 6,8 statt 17,8 Cent.

OpenAIs eigene Begründung ist unabhängig nicht nachgemessen: Sol mache nach Unternehmensangaben rund halb so viele Fehler wie der Vorgänger, gestützt auf eine interne Prüfung der Faktentreue mit gemeldeten Fehlern aus echten Gesprächen. Das Unternehmen beschreibt Sol als Modell für komplexe Coding- und Agenten-Arbeit, Luna für Aufgaben mit klarem Ziel und hohem Volumen wie Zusammenfassen oder Extrahieren.

An der Rangfolge im Feld ändert das nichts. Claude Opus 5.5, am selben Tag erschienen, führt den Index mit 57,6 Punkten an; GPT-6 Astra steht bei 52,7 und kostet weiterhin 10 und 50 Dollar je Million Token. Günstig ist bei OpenAI jetzt die zweite Reihe: Sol liegt 5,2 Punkte unter Astra, kostet aber ein Fünftel.