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Huawei koppelt 4.096 KI-Beschleuniger in einem System

Huawei hat auf der Huawei Connect am 17. September 2026 in Shanghai die Beschleuniger-Reihe Ascend 960 vorgestellt. Ein Atlas-960E-Superpod verbindet bis zu 4.096 dieser Chips und leistet nach Herstellerangaben 8 Exaflops im Zahlenformat FP8 – bei bis zu einem Petabyte schnellem Speicher.

Die Reihe hat zwei Mitglieder. Der Ascend 960DT fürs Training trägt laut heise 288 Gigabyte Speicher auf acht Stapeln mit zusammen 9,6 Terabyte pro Sekunde und schafft vier Petaflops im sparsamen Zahlenformat FP4. Der Ascend 960PR für den Betrieb fertiger Modelle kommt auf 192 Gigabyte bei 2,4 Terabyte pro Sekunde, verdoppelt dafür die FP4-Rechenleistung und soll im dritten Quartal 2027 folgen.

Den Größensprung macht Huawei nicht über den einzelnen Chip, sondern über die Breite. Ein Atlas 960E fasst 4.096 Beschleuniger und kommt damit auf 8 Exaflops bei FP8 und 16 Exaflops bei FP4. Mehrere dieser Einheiten lassen sich nach Huawei-Angaben zu einem Verbund mit bis zu 512.000 Beschleunigern koppeln, mit zusätzlicher Verkabelung bis zu einer Million.

Zusammengehalten wird das über eine optische Verbindung namens Hi-ONE, die Huawei dicht am Chip platziert. 5.500 solcher Einheiten ersetzen nach Herstellerangaben 48.000 herkömmliche 800G-Module, sparen über 550 Kilowatt Leistungsaufnahme und bringen das System auf eine Verfügbarkeit von 99,8 Prozent. Jede Einheit überträgt 7,2 Terabit pro Sekunde.

Alle Zahlen stammen aus Huaweis Keynote und den zugehörigen Produktmitteilungen; unabhängig nachgemessen ist nichts davon. heise ordnet die Reihe so ein, dass Huawei vor allem in die Breite skaliert – der Zugewinn kommt aus der Zahl gekoppelter Beschleuniger, nicht aus einem Sprung beim einzelnen Chip.