Die Studie umfasst 602 betroffene Organisationen aus 17 Branchen und 16 Ländern; erhoben wurde zwischen März 2025 und Februar 2026. KI-gestützte böswillige Pannen stiegen laut IBM um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr als 20 Prozent der Organisationen meldeten einen Vorfall mit einem KI-Modell oder einer KI-Anwendung.
Über zwei Drittel hatten keinen Prozess gegen nicht freigegebene „Shadow AI“. Nur zwei von fünf Organisationen setzten überhaupt eine Zugriffskontrolle für KI-Systeme ein; bei 92 Prozent der Organisationen mit einem KI-Vorfall war sie laut IBM nicht angemessen. Phishing blieb der häufigste Einstiegsweg, und 39 Prozent berichteten von Ransomware.
Die durchschnittliche Zeit bis zur Erkennung und Eindämmung lag bei 247 Tagen. Wer KI und Automatisierung im Sicherheitsbetrieb umfassend einsetzt, spart laut Report rund 2 Millionen Dollar je Panne. Die Werte stammen aus der Ponemon-Erhebung und IBM-Auswertung; die Studie belegt keine Ursache-Wirkung zwischen KI-Einsatz und Kosten.