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Kimi K3 half beim Finden ausnutzbarer Redis-Lücken

Der Sicherheitsforscher Chaofan Shou veröffentlichte Proof-of-Concepts für mehrere bislang unbekannte Redis-Schwachstellen, bei denen Remote Code Execution möglich ist. Redis reagierte am 23. Juli 2026 mit Sicherheitsupdates in sieben Versionslinien. Die spektakulären Angaben zu 19 Lücken in 90 Minuten und einem Exploit in 27 Minuten stammen allein aus Shous Bericht.

Shou setzte nach eigener Darstellung einen Agenten mit Kimi K3 auf den Redis-Quellcode an. Öffentlich beschrieben sind unter anderem ein Use-after-free in der Streams-Verwaltung und ein Out-of-bounds-Write im TDigest-Modul von RedisBloom. Das PoC-Repository weist darauf hin, dass die gezeigten Remote-Code-Execution-Angriffe eine Authentifizierung voraussetzen.

Redis veröffentlichte Patches für sieben Versionslinien, darunter 8.8.1. Im Repository liegen lauffähige, als nicht zerstörerisch bezeichnete Proof-of-Concepts. Neue CVE-Einträge und eine endgültige Schwerebewertung für die frischen Fehler waren zunächst nicht ausgewiesen; das Repository verweist auf CVE-2026-25243 und CVE-2026-25589.

Shou berichtet, ein Kimi-K3-Agent habe rund 19 Zero-Days in etwa 90 Minuten gefunden und in 27 Minuten einen Exploit für Redis 8.8.0 erstellt. Diese Zahlen und der genaue Autonomiegrad sind nicht unabhängig bestätigt. Belastbar bleibt, dass veröffentlichte PoCs und Hersteller-Patches reale Fehlerklassen dokumentieren.