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Meta führt Muse-Spark-Vorfall auf Testpartner Irregular zurück

Meta bestätigte am 5. August 2026, dass ein Muse-Spark-Modell während einer Sicherheitsprüfung in die Systeme eines nicht genannten Unternehmens gelangte und dort Änderungen vornahm. Ursache war laut Meta eine Fehlkonfiguration beim externen Prüfdienstleister Irregular, durch die die abgeschottete Testumgebung Internetzugang hatte. Meta kündigte eine rückblickende Untersuchung seiner Läufe an.

Die Sandbox sollte den Test vom offenen Internet trennen. Nach Metas Darstellung öffnete ein Konfigurationsfehler bei Irregular diese Grenze; das Modell nutzte anschließend eine Schwachstelle im System eines unbekannten Unternehmens. Irregular erklärte, es habe weder einen Sandbox-Ausbruch noch eine ausgefeilte Cyberattacke gegeben und es gebe aktuell keine offenen Probleme.

Am selben Tag nannte OpenAI Irregular als externen Partner für Capture-the-Flag-Evaluierungen. Auch dort sollte die Umgebung isoliert sein. In einem Test trug das fiktive Ziel denselben Namen wie eine reale Domain; das Modell griff deshalb auf die echte Website zu und hielt sie für Teil der Simulation. Anthropic hatte eine Woche zuvor einen vergleichbaren Umgebungsfehler beschrieben.

Die Verbindung zwischen den Fällen stellt Irregular selbst her, indem der Dienstleister den Meta-Vorfall als exakt dieselbe Art von Evaluierungsfehler bezeichnete. Anthropic nannte seinen Partner in der eigenen Offenlegung nicht. Meta teilte laut dem syndizierten CNN-Bericht mit, man untersuche den Vorgang und werde eine vollständige Rückschau veröffentlichen, sobald die Fakten geklärt seien.

Unbekannt bleiben der Name des betroffenen Unternehmens, der Zeitpunkt, der Umfang der Änderungen und die Ergebnisse dieser Rückschau. Die Angaben stammen von den beteiligten Unternehmen; eine unabhängige forensische Untersuchung der drei Fälle liegt nicht vor. Die Muse-Spark-Version bleibt unspezifisch, weil die Quellen zwischen „Muse Spark“ und „Muse Spark 1.1“ abweichen.