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Metas zweiter Agent hebt Terminal-Bench um 8,3 Punkte

Ein Meta-Preprint beschreibt einen zweiten Agenten, der während langer Aufgaben eine strukturierte Gedächtnisbank pflegt und Erinnerungen nur bei Bedarf einspielt. Mit Claude Sonnet 4.5 steigt die eigene Terminal-Bench-2.0-Messung von 37,6 auf 45,9 Prozent. Beim stärkeren Opus 4.6 fällt der Zugewinn deutlich kleiner aus.

Meta nennt das Problem behavioral state decay: Anforderungen, gescheiterte Versuche und offene Teilziele rutschen in langen Kontexten nach hinten. Der zusätzliche Agent führt Einträge zu Status, Wissen und Vorgehensweisen und entscheidet bei jedem Schritt, ob er eine Erinnerung an den Handlungsagenten weitergibt.

Auf τ²-Bench steigt Sonnet 4.5 laut Preprint von 55,0 auf 61,8 Prozent; bei Opus 4.6 betragen die Zugewinne nur 2,4 beziehungsweise 2,5 Punkte. Die Ablationen zeigen keinen allgemeinen Vorteil, sobald die gesamte Gedächtnisbank ständig eingeblendet wird. Der Code ist offen, veröffentlichte Modellgewichte werden nicht genannt.