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Meta streicht Token-Zählung aus Leistungsbewertungen

Meta will KI-Verbrauch laut einem Anfang September veröffentlichten Bericht nicht mehr anhand von Token-Zahlen oder Nutzungs-Dashboards in Leistungsbewertungen einbeziehen. Als Kriterien nennt das Unternehmen Qualität, Geschwindigkeit, Aufgabenschwierigkeit und Verantwortungsumfang. Im April hatte ein internes Rangbrett den Verbrauch von mehr als 85.000 Beschäftigten erfasst.

The Information berichtete Anfang September, Meta werde „AI adoption dashboards“ und Token-Zählungen nicht zur Bewertung der Wirkung einsetzen. InfoWorld gibt als neue Kriterien die Qualität und Geschwindigkeit des Outputs, die Komplexität der Aufgabe und den übernommenen Verantwortungsumfang wieder. Andrew Bosworth hatte zuvor bereits geschrieben, niemand solle KI nur um ihrer Nutzung willen einsetzen; Token-Verbrauch allein sei kein Wirkungsmaß.

Den Hintergrund liefert ein internes Rangbrett namens „Claudeonomics“, über das Gergely Orosz am 23. April 2026 im Pragmatic Engineer berichtete. Es führte die KI-Nutzung von mehr als 85.000 Meta-Beschäftigten zusammen und listete die 250 stärksten Nutzer. Für 30 Tage nennt der Beitrag insgesamt 60,2 Billionen Token. Eine Hochrechnung zu Anthropic-Listenpreisen ergab 900 Millionen US-Dollar; die tatsächlich gezahlte Summe schätzte Orosz auf mehr als 100 Millionen US-Dollar.

Gizmodo beschreibt parallel Berichte über Metas Agenten-Werkzeug Hatch. Die Entwicklung wurde zuvor The Information zugeschrieben; Wired berichtete demnach über den Zugang und die Ermutigung zur Nutzung. Gizmodo fasst Hatch als agentische Plattform zusammen und schreibt, das Werkzeug verbrauche offenbar mehr Token als herkömmliche Chatbots und Coding-Tools. Ein früher geplantes und später pausiertes Programm zur Nutzung von Tastenanschlägen belegt keine laufende Erfassung. Die konkrete Fähigkeitsliste des Originals ist in den vorliegenden Belegen nicht abgesichert.

Das interne Memo selbst ist nicht öffentlich zugänglich. Die Kernankündigung ist über InfoWorld und Gizmodo als Wiedergaben von The Information belegt; die April-Zahlen stammen aus Orosz’ Beitrag, wobei die Dollarbeträge Schätzungen beziehungsweise Listenpreis-Hochrechnungen sind.