Die Hochschule berichtet, dass die Sorge vor einer Übernahme der eigenen Arbeit gegenüber 2025 in allen Arbeitsgruppen gestiegen sei. Projektleiter Peter Buxmann erklärt den Befund damit, dass Menschen mit mehr KI-Verständnis auch ihre möglichen Auswirkungen besser einschätzen könnten. Als stärker betroffene Tätigkeiten nennt die Meldung unter anderem Anwaltswesen, Softwareentwicklung und Social Media.
Die veröffentlichte Kurzfassung nennt weder den Erhebungszeitraum noch den genauen Fragewortlaut oder die Definition von „sehr gutem KI-Know-how“. Der vollständige Bericht lag als PDF vor, wurde für diese Zusammenfassung aber nicht ausgewertet. Die 43 Prozent beziehen sich deshalb auf die Darstellung der Hochschule.
Die Befragung misst Erwartungen, nicht tatsächliche Stellenverluste. Eine parlamentarische Antwort der Bundesregierung fand keinen systematischen KI-bedingten Beschäftigungsabbau; beide Befunde beantworten unterschiedliche Fragen.