Kimi-Hersteller Moonshot will Umsatzrate auf 2 Milliarden Dollar heben
Moonshot AI, Hersteller des Modells Kimi K3, will seine Umsatzrate bis Ende 2026 auf 2 Milliarden Dollar steigern – doppelt so viel wie im August. Das berichtete Bloomberg am 11. September 2026. Die Umsatzrate rechnet den laufenden Umsatz auf ein Jahr hoch; ein erzielter Jahresumsatz ist sie nicht.
✓ Aussagen gegen die Quellen geprüft · 13. September 2026
Bloomberg beruft sich auf Personen, die die Zahlen kennen. Demnach teilte Moonshot Investoren mit, die Umsatzrate sei von 300 Millionen Dollar im Juni auf über 1 Milliarde Dollar im August gestiegen. Den Sprung verbindet der Bericht mit Kimi K3, das Moonshot am 16. Juli vorgestellt hatte.
OpenRouter ist eine Plattform, über die Entwickler viele Modelle mit einer Schnittstelle ansprechen. Sie veröffentlicht eine Rangliste nach verarbeiteten TokenDie kleinste Verarbeitungseinheit eines Sprachmodells – ein Wortstück, kein ganzes Wort. Faustregel: rund 1.000 Tokens entsprechen grob 750 deutschen Wörtern. Preise und Kontextlängen werden in Tokens gerechnet.Mehr im Wissen →, Eingabe und Ausgabe zusammengezählt. In den sieben Tagen bis 12. September kam K3 dort auf 1,48 Billionen Token, im Schnitt 212 Milliarden am Tag, und belegte Platz 16. Gegenüber den sieben Tagen davor sind das 27 Prozent weniger. An der Spitze liegen Tencents Hy4 Preview mit 17,2 und GPT-5.6 Luna mit 16,4 Billionen Token.
TechCrunch schrieb unter Berufung auf OpenRouter, K3-Modelle erzeugten dort derzeit bis zu 300 Milliarden Token am Tag. Das passt eher zur Vorwoche: Aus dem ausgewiesenen Rückgang ergeben sich für die sieben Tage davor rechnerisch rund 2 Billionen Token, im Schnitt 290 Milliarden am Tag. Tageshöchstwerte zeigt die Rangliste nicht.
Erzeugt hat K3 davon nur einen kleinen Teil: In der Woche bis 12. September waren 21,9 Milliarden Token Ausgabe, der Rest Eingabe, die das Modell liest. Das ist auf der Plattform üblich – über die 20 meistgenutzten Modelle der Rangliste liegt der Eingabeanteil bei 97,8 Prozent. OpenRouter weist selbst darauf hin, dass die Rangliste nur den über die Plattform geleiteten Verkehr beschreibt, nicht die Nutzung direkt beim Anbieter, und dass ein Tokenvolumen weder Anfragen noch Nutzer noch Umsatz abbildet.