Lehmkemper argumentiert, KI-Systeme in der Landesverwaltung verarbeiteten regelmäßig personenbezogene Daten. Eine Marktaufsicht außerhalb der Datenschutzaufsicht könne deshalb den Grundrechtsschutz schwächen. Seine Forderung nach einer Aufsicht in Niedersachsen ist eine Position der Landesbehörde; ein Gericht hat sie nicht bestätigt.
Die Behördenmitteilung zum Berichtsjahr 2025 nennt 4.022 Beschwerden, rund 70 Prozent mehr als im Vorjahr, und 1.607 gemeldete Datenschutzverletzungen, etwa 5 Prozent mehr. In 34 Erstbescheiden verhängte die Behörde zusammen rund 705.000 Euro Bußgelder. Erstmals werden 20 Beschwerden gegen KI-Betreiber ausgewiesen.
Laut heise empfiehlt die Behörde für die Verwaltung europäische Open-Source-Lösungen gegenüber proprietären Angeboten aus den USA. Die Beschwerdezahlen stammen aus der Pressemitteilung; die verfassungsrechtliche Kritik gibt heise aus dem Tätigkeitsbericht wieder.