Für die Klassen 1 bis 7 gilt künftig ein weitgehendes Verbot generativer KI-Werkzeuge. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I dürfen sie nur unter Aufsicht nutzen; ältere Jugendliche sollen den verantwortungsvollen Umgang damit lernen. Die Regeln sollen zum Beginn des neuen Schuljahres Ende August greifen.
Die Regierung will Kommunen außerdem verpflichten, mehr gedruckte Lehrmaterialien bereitzustellen. Støre begründet den Schritt damit, dass Kinder zuerst sicher lesen, schreiben und rechnen lernen müssten. Auf diesen Lernfortschritt könne unkritische KI-Nutzung zu früh vorgreifen.
Norwegen gehört damit zu den ersten Staaten mit einer landesweiten Einschränkung generativer KI in der Grundschule. Wie Schulen und Kommunen die Vorgaben im Alltag durchsetzen, muss sich nach dem Start zeigen.