Der Bericht beziffert den Verbrauch der eigenen Forschungsabteilung. Der Median-Forscher setze täglich Coding-Agenten ein und verbrauche dabei Inferenz im Wert von mehr als 600 US-Dollar zu Schnittstellenpreisen; im 90. Perzentil liegt der Wert bei über 7.000 Dollar. Der Entwickler Simon Willison las aus dem veröffentlichten Diagramm einen Anstieg von nahe null im Februar 2026 auf rund 600 Dollar Ende August ab.
Nach Aufgabenlänge aufgeschlüsselt fällt die Bilanz sehr unterschiedlich aus: Aufgaben unter 15 Minuten erledigten die Agenten zu 86 Prozent ohne jedes Eingreifen. Bei erfolgreich abgeschlossenen Aufgaben, für die ein Mensch vier bis acht Stunden gebraucht hätte, war dagegen in mehr als der Hälfte der Fälle mindestens ein menschlicher Eingriff nötig. Der Token-Ausstoß des Median-Forschers stieg seit Dezember 2025 nach OpenAIs Angaben um das 124-Fache.
Der Bericht legt außerdem offen, was die Cyber-Einstufung von GPT-6 Astra intern gekostet hat. Nach den vorläufigen Hinweisen vom 7. August 2026 auf möglicherweise kritische Cyberfähigkeiten sank die der Astra-Modellklasse zugeteilte Rechenleistung um 59,2 Prozent. Die frei gewordenen Kapazitäten gingen an andere Modellklassen, sodass die insgesamt fürs bestärkende Lernen eingesetzte Rechenleistung weitgehend konstant blieb.
Parallel veröffentlichte Chefwissenschaftler Jakub Pachocki einen Essay, in dem er vor dem eigenen Tempo warnt: Kein Labor habe Alignment und Überwachung so weit gelöst, dass sich noch viel länger verantwortungsvoll mit maximaler Geschwindigkeit skalieren lasse. Die Messgrößen stammen sämtlich aus OpenAIs internen Messungen; die Rohdaten sind nicht veröffentlicht, eine unabhängige Nachprüfung gibt es damit nicht.