Sottiaux, bei OpenAI für die Kernprodukte Codex und ChatGPT zuständig, schrieb am 10. September 2026 um 18:17 Uhr UTC, man setze die Abonnements für den 200-Dollar-Tarif aus, um bestehenden Nutzern den Zugang zu Astra zu sichern. Diese Abos belasteten die Systeme am stärksten; gewählt habe man den kleinstmöglichen Schritt, der den breitesten Zugang erhält. Bestehende Konten seien nicht betroffen, Kapazität komme so schnell wie möglich nach.
Angekündigt hatte er den Schritt einen Tag zuvor als Möglichkeit: Die Nachfrage nach Astra sei beispiellos, man ziehe alle verfügbaren Hebel, Vorrang habe der Dienst für bestehende Nutzer. Nach gut 36 Stunden war der Hebel gezogen.
In Deutschland kostet der Pro-Tarif 229 Euro im Monat. Wie viele Abos der Stopp betrifft, bleibt offen: Zahlen zu Pro-Nutzern nennt OpenAI nicht, ein Wiedereröffnungsdatum ebenso wenig. Auf die Anfrage von Fortune antwortete das Unternehmen nicht.
Der Engpass passt zur Preisstruktur. In der API kostet Astra 10 US-Dollar je Million Eingabe- und 50 US-Dollar je Million Ausgabe-Token, der optionale schnelle Modus das Doppelte – dort begrenzt der Preis die Nachfrage. Der Pro-Tarif bündelt dagegen großzügige Nutzung zum Festpreis, und das ist die Kombination, die bei knapper Rechenkapazität zuerst gedeckelt wird.