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Universal Music und ElevenLabs planen eine Remix-Plattform

Universal Music Group und ElevenLabs haben am 10. September 2026 eine mehrjährige Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung geschlossen. Geplant ist eine Plattform, auf der Fans aus der Musik teilnehmender Künstler Remixe, Mashups und personalisierte Gesangsfassungen erzeugen. Ein Starttermin, die Laufzeit und die finanziellen Konditionen stehen nicht in der Mitteilung.

Die Mitteilung steht seit dem 10. September 2026 im Blog von ElevenLabs. Sie beschreibt eine mehrjährige Lizenzvereinbarung samt gemeinsamer Produktentwicklung: Beide Seiten wollen KI-Audio-Produkte für Künstler bauen und eine Plattform starten, auf der Fans mit der Musik teilnehmender Künstler arbeiten – Remixe, Mashups, neue Interpretationen, personalisierte Gesangsfassungen.

Beide Spitzen äußern sich namentlich, aber ohne Zahlen. UMG-Chef Lucian Grainge stellt Künstler, Songwriter und Fans in den Mittelpunkt; ElevenLabs-Mitgründer Mati Staniszewski verbindet UMGs Rechteverwaltung mit den eigenen Modellen und verspricht, teilnehmende Künstler würden fair vergütet.

Die neue Plattform ist nicht ElevenLabs’ bestehendes Musikwerkzeug Eleven Music, sondern ein eigenes Produkt. Lizenzverträge hatte die Firma schon vorher: Eleven Music startete im August 2025 mit Vereinbarungen mit dem Indie-Verbund Merlin und dem Verlag Kobalt, später kam Believe dazu. Neu ist der Abschluss mit einem Major.

Zur Größenordnung: Music Business Worldwide beziffert ElevenLabs’ Bewertung auf 11 Milliarden US-Dollar aus einer im Februar angekündigten Serie-D-Runde über 500 Millionen US-Dollar; der Konkurrent Suno kam im Juni über eine eigene Serie D von 400 Millionen auf 5,4 Milliarden. Semafor ordnet daneben ein, dass UMG, Sony und Warner 2024 gegen Suno klagten und Warner die Klage Ende 2025 zurückzog.

Offen bleibt das für die Praxis Entscheidende: kein Starttermin, keine Laufzeit, keine Zahl zur Vergütung, keine Liste teilnehmender Künstler. Bis dahin ist das eine Lizenz mit Absichtserklärung, kein Produkt.