Der erste Test erschien am 27. Juli 2026, der Version-4.0-Praxistest am 6. August. Die vollständigen Messreihen liegen hinter der Bezahlschranke. Frei zugänglich sind die redaktionelle Schlussfolgerung und die Bildunterschrift, nach der derselbe Text zwei Urteile von Pangram 4 erhielt.
Die beworbene Fehlalarmquote beschreibt nur die menschliche Seite: Pangram nennt 99,98 Prozent Treffer bei menschlichen Texten beziehungsweise 0,0041 Prozent Fehlalarme. Für die Frage, ob ein Text von einer KI stammt, ist die andere Zahl entscheidend: Nach eigener Angabe erkennt das Unternehmen rund 85 Prozent der KI-generierten Texte.
Die Testautoren berichten im eigenen Podcast von schwankenden Ergebnissen bei erneutem Hochladen und deutlichen Unterschieden zwischen Dateiformaten. Die Erkennung hängt zudem am erzeugenden Modell und lässt sich durch kleine redaktionelle Änderungen beeinflussen. Diese Details sind als Tier-C-Wiedergabe einzuordnen.
Pangram rät selbst davon ab, seinen Klassifikator als alleinigen Beleg für Plagiatsvorwürfe zu verwenden. Die Befunde stammen aus den c’t-Tests; die genannten Fehlerquoten sind Anbieterangaben.