Die Stufen heißen L1 bis L5 und beschreiben, worüber ein System selbst entscheidet: L1 führt vom Menschen entworfene Verbesserungen aus, L2 wählt die Strategie, L3 bestimmt, woran es künftig lernt, L4 passt sich im Betrieb an, L5 verändert schließlich den Mechanismus, mit dem Nachfolger entstehen. Davor liegt eine Stufe B0 für Verbesserung innerhalb einer laufenden Aufgabe.
Für die Bestandsaufnahme führen die Autorinnen und Autoren den Headroom-Closed Index ein. Er rechnet Benchmark-Werte auf eine gemeinsame Skala um: Null ist der Spitzenwert des Jahres, in dem eine Prüfung eingeführt wurde, hundert ein fehlerfreies Ergebnis. Anbieterangaben werden mit dem Faktor 0,75 abgewertet, unabhängige Messungen am stärksten gewichtet.
Das Ergebnis fällt je nach Feld weit auseinander. Fortgeschrittene Mathematik erreicht 2026 einen Wert von 86,4, naturwissenschaftliches Prüfungswissen 85,8, breites Allgemeinwissen 77,2. Interaktive Fähigkeiten liegen deutlich darunter: Software-Entwicklung 52,6, Such- und Terminal-Agenten 56,8, Werkzeug-Agenten 39,9 – letztere allerdings mit einem Sprung von 8,2 im Vorjahr. Der Abstand zwischen naturwissenschaftlichem Prüfungswissen und Werkzeug-Agenten beträgt 45,9 Punkte.
Es handelt sich um eine Übersichts- und Positionsarbeit, nicht um ein Experiment: Die Belege stammen aus veröffentlichten Messungen und aus Praxisberichten von acht Unternehmen und Laboren, die im letzten Teil einzeln beschrieben werden. Eine Aussage darüber, wann eine der höheren Stufen erreicht wird, trifft die Arbeit nicht.