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SanDisk bindet künftige Speicherlieferungen langfristig an Rechenzentren

SanDisk meldet acht langfristige Verträge mit Rechenzentrums- und Edge-Kunden. Die Vereinbarungen sichern dem Hersteller Mindestzahlungen von mindestens 93,9 Milliarden US-Dollar über mehr als vier Jahre. Im Geschäftsjahr 2027 sollen sie mehr als die Hälfte der lieferbaren Speicherbits binden, im Folgejahr etwa zwei Drittel.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 8. August 2026

Unter dem Etikett „New Business Models“ hat SanDisk mit acht Kunden Verträge über Mindestabnahmen geschlossen. Die gewichtete Laufzeit liegt bei mehr als vier Jahren, die Mindestverpflichtungen summieren sich auf mindestens 93,9 Milliarden US-Dollar. Als Sicherheiten nennt das Unternehmen 16,5 Milliarden Dollar. Die Verträge betreffen Lieferungen, nicht bereits erzielten Umsatz.

Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete SanDisk 8,965 Milliarden Dollar Umsatz, eine Bruttomarge von 84,6 Prozent und 6,903 Milliarden Dollar GAAP-Nettogewinn. Der Umsatz mit Rechenzentren lag bei 2,977 Milliarden Dollar. SanDisk erwartet, dass die neuen Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2027 mehr als die Hälfte der lieferbaren Bits und 2028 ungefähr zwei Drittel ausmachen.

Welche Endkunden die Speicher für KI und welche sie für andere Cloud-Anwendungen verwenden, weist SanDisk nicht aus. Das Unternehmen beschreibt Rechenzentren als speicherintensiv, trennt in den Vertragszahlen aber nicht zwischen KI- und sonstiger Nachfrage. Die Verpflichtungen zeigen daher vor allem eine starke Bindung künftiger Produktion.