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Sony verklagt Udio erneut wegen 30.117 Aufnahmen

Sony Music und neun Tochterlabels reichten am 20. Juli 2026 vor dem Bundesgericht im Southern District of New York eine zweite Klage gegen Udio ein. Sie werfen dem KI-Musikdienst vor, 30.117 Tonaufnahmen ohne Lizenz zum Training kopiert zu haben. Einen Antrag, diese Aufnahmen in das Verfahren von 2024 aufzunehmen, hatte das Gericht zuvor abgelehnt.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 22. Juli 2026

Sony macht Ansprüche zu Tonaufnahmen nach 1972, älteren Aufnahmen und technischen Schutzmaßnahmen geltend. Das gesetzliche Schadensersatzrisiko kann bei bis zu 150.000 Dollar je Werk liegen; die konkrete Höhe ist Gegenstand des Verfahrens.

Das frühere Verfahren blieb bei 333 Aufnahmen, weshalb Sony die zusätzlichen Werke separat verfolgt. Universal und Warner haben inzwischen Lizenzverträge mit Udio geschlossen; Sony führt diese Vereinbarungen als Hinweis auf einen bestehenden Lizenzmarkt und damit als Argument gegen Udios Fair-Use-Position an.