Die Autoren untersuchten eine clientseitige Verschleierung, bei der Reasoning-Blöcke zwischen Modell und Anwendung geschützt werden sollen. Ihr Decoder nutzte Muster aus veröffentlichten oder zugänglichen Spuren, um Inhalte aus den Blöcken wieder lesbar zu machen. Die Arbeit ist als Preprint auf arXiv erschienen.
Für ihren Scan berichten die Autoren 315.320 analysierte Blöcke. Darin fanden sie 367 Artefakte mit personenbezogenen Informationen und 182 mögliche Zugangsdaten. Diese Funde werden als Ergebnis des beschriebenen Scans berichtet, nicht als repräsentative Stichprobe aller Anbieter-Sessions.
Eine Rezeption nennt abweichende Zahlen: etwa 7.000 Spuren, 62 Schlüssel und rund 720 Dollar Kosten. Der Preprint selbst ist die Grundlage für die 315.320 Blöcke; die unterschiedlichen Zahlen gehören zu verschiedenen Auswertungen. Auch die Bezeichnung verschlüsselt ist umstritten, weil die Methode eher eine geteilte Verschleierung als klassische Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beschreibt.
Es handelt sich um eine einzelne, noch nicht unabhängig replizierte Arbeit. Die betroffenen Anbieter und Modelle werden in der Berichterstattung unterschiedlich konkret benannt. Für Anwendungen folgt daraus vorerst eine Prüfaufgabe: Geheimnisse gehören nicht in Modellspuren, auch wenn eine API deren Inhalt normalerweise nicht ausliefert.