DeepSeek · DeepSeek
DeepSeek-V4.1-Flash
deepseek-v4.1-flash
Solide WahlOffenes Flash-Modell zum Zehntel-Preis
- agentische Werkzeugketten mit engem Kostenrahmen
- Self-Hosting (MIT, fp8-Gewichte auf Hugging Face)
- Bild- und Dokumenten-Eingabe ohne separates Vision-Modell
- Massenbetrieb, wo Kosten je Aufgabe zählen
KontextfensterDie maximale Textmenge (in Tokens), die ein Modell pro Anfrage gleichzeitig „im Blick“ hat – Eingabe plus bisheriger Verlauf. Ist es voll, fällt Älteres aus dem Kontext.Mehr im Wissen → - 1 Mio.
TokenDie kleinste Verarbeitungseinheit eines Sprachmodells – ein Wortstück, kein ganzes Wort. Faustregel: rund 1.000 Tokens entsprechen grob 750 deutschen Wörtern. Preise und Kontextlängen werden in Tokens gerechnet.Mehr im Wissen → - Preis (Input / Output)
- $0.3 / $1.2 je 1 Mio. Token
Preis-LeistungHier: AA-Intelligenz geteilt durch den (3:1 gewichteten) Token-Preis – Indexpunkte je Dollar pro Mio. Tokens. Höher = mehr Leistung fürs Geld. Entspricht der „Intelligence vs. Price“-Sicht von Artificial Analysis.Mehr im Wissen → - 76,2 Indexpkt. je $/Mio. Token
WissensstichtagDer Zeitpunkt, bis zu dem die Trainingsdaten eines Modells reichen („knowledge cutoff“). Über spätere Ereignisse weiß das Modell von sich aus nichts – es sei denn, sie werden ihm in der Anfrage mitgegeben.Mehr im Wissen → - nicht ausgewiesen
- Release
- 10. September 2026
Stärken
AA-Intelligence-Index 39,5 – höchster DeepSeek-Wert, 3,2 Punkte über V4 Pro 0813 (36,3) bei einem Viertel des Token-Preises Kosten je AA-Index-Aufgabe 0,2652 $ gegenüber 0,6740 $ für V4 Pro; 194,3 Token/s Ausgabe gegen 68,8 MIT-Lizenz, Gewichte am Erscheinungstag auf Hugging FaceDie zentrale Plattform, auf der offene KI-Modelle (ihre Gewichte) samt Spezifikation veröffentlicht und heruntergeladen werden – die „GitHub-Drehscheibe“ der open-weight-Szene.Mehr im Wissen → (fp8), Bild-Eingabe laut Modellkarte nativErster unabhängiger Praxis-Benchmark bestätigt den Sprung: auf der high-Stufe 29,85 statt 25 Punkte für V4 Flash, bei 0,03 $ je Prompt
Schwächen
AA hat Coding- und Agentic-Index noch nicht gemessen; der Vergleich hängt bislang an der Intelligenz-Achse Frontier-Abstand bleibt groß: 39,5 gegen 53 für GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1 (AA-Index v4.3) Auf Terminal-Bench 3.0 und 4.0 nennt die Modellkarte selbst 30,0 und 31,2 gegen 43,3 und 51,8 für Claude Opus 5 Alle Werte der Modellkarte sind Anbieterangaben; die dort ausgewiesene Spitzenstellung auf Terminal-Bench 2.1 (90,6) ist unabhängig nicht nachgemessen Die Preisangabe entspricht dem Stoßzeit-Tarif; außerhalb der Stoßzeiten rechnet DeepSeek 0,15 $ / 0,60 $ ab – Vergleiche über den Katalog laufen auf dem AA-Wert
Typische Einsatzfälle
agentisches Coding mit langen Werkzeugketten Self-Hosting (MIT) multimodale Auswertung (Bild und Text)
Leistung im Vergleich
Unabhängige Indizes (Artificial Analysis, 0–100), zwei kontaminationsarme Einzel-Benchmarks (Terminal-Bench, agentische Shell-Aufgaben; τ²-bench, Tool-Use-Verlässlichkeit über viele Läufe) und Human-Präferenz-Elo (LMArena). Die dunkle Markierung zeigt den Bestwert im Katalog – so wird der Abstand zur Spitze sichtbar. Die
AA-IntelligenzZusammengesetzter Intelligenz-Index von Artificial Analysis (unabhängig, 0–100): bündelt mehrere Reasoning-, Wissens- und Mathe-Benchmarks zu einer Zahl. Je höher, desto stärker das allgemeine Reasoning.Mehr im Wissen → 40
Benchmarks im Detail
Kennzahlen aus zitierten Messungen – unabhängige Quellen sind ausgewiesen, Anbieterangaben entsprechend markiert. Werte sind nicht über Skalen hinweg vergleichbar. Wie man Benchmark-Zahlen liest →
Artificial Analysis Intelligence Index
39,5
(Reasoning, Max Effort) – V4 Pro 0813 liegt bei 36,3, V4 Flash 0731 bei 34,5
unabhängigArtificial Analysis (API, Freiroute, Index-Fassung v4.3), abgerufen 2026-09-11
Kosten je AA-Index-Aufgabe
0,2652
US-Dollar gegen 0,6740 für DeepSeek-V4-Pro und 3,2575 für GPT-6 Astra (max)
unabhängigArtificial Analysis (API, Freiroute), abgerufen 2026-09-11
Ausgabe-Tempo (AA-Median)
194,3
Token/s gegen 68,8 bei V4 Pro; 11,25 s bis zum ersten Antwort-Token, 13,8 s Gesamtantwortzeit
unabhängigArtificial Analysis (API, Freiroute), abgerufen 2026-09-11
Privater Projekt-Benchmark (LLM Coding Leaderboard)
30,45
von 40 Punkten auf der Stufe max (Rang 17, 0,05 $ je Prompt) und 29,85 auf high (Rang 20, 0,03 $); Vorgänger V4 Flash erreicht auf high 25,0
unabhängigAI Coding Daily – LLM Coding Leaderboard, abgerufen 2026-09-11 (ein Tester, vier Projekte, GPT-5.6-Sol als Richter; Methodik teils offengelegt)
Terminal-Bench 2.1 (Anbieterangabe)
90,6 %
– die Modellkarte setzt das Modell damit vor Claude Opus 5 (89,1) und GPT-5.6 Sol (88,8)
AnbieterangabeDeepSeek – Modellkarte DeepSeek-V4.1-Flash (Hugging Face), abgerufen 2026-09-11
Terminal-Bench 3.0 / 4.0 (Anbieterangabe)
30,0 %
und 31,2 % gegen 43,3 % und 51,8 % für Claude Opus 5 – die Lücke steht in der eigenen Tabelle
AnbieterangabeDeepSeek – Modellkarte DeepSeek-V4.1-Flash (Hugging Face), abgerufen 2026-09-11
DeepSWE v1.1 (Anbieterangabe)
74,2 %
gelöst, knapp vor Claude Opus 5 (74,0) und GPT-5.6 Sol (73,0)
AnbieterangabeDeepSeek – Modellkarte DeepSeek-V4.1-Flash (Hugging Face), abgerufen 2026-09-11
CyberGym / AutomationBench (Anbieterangabe)
88,1 %
und 54,8 % – in beiden Feldern führt die Tabelle das Modell vor GPT-5.6 Sol und GLM-5.3
AnbieterangabeDeepSeek – Modellkarte DeepSeek-V4.1-Flash (Hugging Face), abgerufen 2026-09-11
Einordnung
Architektur laut Modellkarte: 552 Mrd. Parameter im Rumpf, davon 8 Mrd. je Token im Prefill und 16 Mrd. im Decode aktiv, verteilt auf einen 20-schichtigen kausalen Encoder und einen 20-schichtigen Decoder („Causal Encoder-Decoder"). Je Beleg · PrimärquelleMoE (Mixture of Experts)Architektur, bei der je Anfrage nur ein Teil des Modells („Experten“) aktiv wird. So hat das Modell sehr viele Gesamt-Parameter, rechnet aber nur mit wenigen aktiven – das spart Rechenzeit.Mehr im Wissen → -Schicht nennt die Karte einen gemeinsamen und 384 geroutete Experten, von denen sechs je Token laufen. Den Zwischenspeicher für Schlüssel und Werte gibt sie mit 890 Byte je Token an – rund ein Viertel von DeepSeek-V4-Flash.Die unabhängige Messung, die zur Ankündigung noch fehlte: Artificial Analysis führt das Modell seit dem Erscheinungstag mit 39,5 Punkten im Intelligence-Index – über DeepSeek-V4-Pro 0813 (36,3) und DeepSeek-V4-Flash 0731 (34,5). Damit bestätigt eine unabhängige Stelle die Anbieter-Aussage, das kleinere Modell habe den größeren Vorgänger überholt. Coding- und Agentic-Index liegen dort noch nicht vor. Die Kosten je Aufgabe betragen 0,2652 $ gegenüber 0,6740 $ für V4 Pro, das Ausgabe-Tempo 194,3 gegen 68,8 Token/s. Beleg · SekundärquelleOffene Gewichte: Die Ablage auf Hugging Face wurde am 10. September 2026 um 02:17 UTC angelegt und trägt die MIT-Lizenz; als Aufgabentyp führt die Plattform „image-text-to-text", die Bild-Eingabe ist also Teil des offenen Modells und nicht an die Programmierschnittstelle gebunden. Bis dahin lief Bild-Eingabe bei DeepSeek nur über das experimentelle Modell deepseek-v4-flash-vision-exp, dessen Gewichte nicht veröffentlicht sind. Beleg · PrimärquellePraxis-Gegenprobe eines unabhängigen Testers: Auf einem privaten Projekt-Benchmark mit vier Vorhaben erreicht V4.1 Flash auf der Stufe max 30,45 von 40 Punkten (Rang 17) und auf high 29,85 (Rang 20) – der Vorgänger V4 Flash lag auf high bei 25,0. Die Tabellenspitze hält GPT-6 Astra (medium) mit 38,2 Punkten, kostet dort aber 0,69 $ je Prompt gegenüber 0,03 $. ⚠️ Ein Tester, LLM-Richter, Mitgliedschafts-Funnel im zugehörigen Video – als Richtung verwertbar, nicht als Rangliste. Beleg · CommunityBetriebs-Folge für eigene Prüfläufe: Ab dem 14. September 2026 leitet DeepSeek Anfragen an die Kennung deepseek-v4-pro auf dieses Modell um und rechnet zum Flash-Preis ab. Wer V4 Pro in Skripten verdrahtet hat, misst danach ein anderes Modell. Beleg · Primärquelle
Aus der System-Card
Verdichtete Befunde aus der offiziellen
Fähigkeiten
- Agentik & Coding –
Die Karte weist Terminal-Bench 2.1 mit 90,6 %, DeepSWE v1.1 mit 74,2 % und AutomationBench mit 54,8 % aus – jeweils als Bestwert der Vergleichstabelle. Auf den härteren Terminal-Bench-Fassungen 3.0 und 4.0 nennt sie selbst 30,0 % und 31,2 % gegen 43,3 % und 51,8 % für Claude Opus 5. Sämtliche Werte sind anbieter-selbstberichtet. - Multimodalität –
„The model natively processes images and text, and generates text autoregressively." Die Karte nennt dazu MMMU-Pro 56,5, CVBench 77,9, DocVQA 95,6 und RefCOCO 86,0 für das Basismodell. - Kontext –
„Contexts of up to one million tokens"; OpenRouter führt 1.048.576 Token. Eine abweichende Auswertungsgrenze nennt die Karte nicht.
Verhalten & Sicherheit
- Architektur –
552 Mrd. Rumpf-Parameter, 8 Mrd. aktiv im Prefill und 16 Mrd. im Decode; 20 Encoder- und 20 Decoder-Schichten, je MoE-Schicht ein gemeinsamer und 384 geroutete Experten mit sechs aktiven je Token. - Lizenz –
MIT. Gewichte am Erscheinungstag auf Hugging Face (fp8), Aufgabentyp „image-text-to-text". - Safety –
Keine eigene Safety-Card mit Refusal- oder Misuse-Evaluierungen. Cyber-Werte stehen nur als Anbieterangabe in der Vergleichstabelle (CyberGym 88,1 %, SEC-Bench Pro 62,8 %, ExploitGym 15,3 %).
DeepSeek – Modellkarte DeepSeek-V4.1-Flash (Hugging Face, Primärquelle: „552B backbone parameters", 8B je Token im Prefill / 16B im Decode, „Causal Encoder-Decoder (CED)", „contexts of up to one million tokens", „natively processes images and text", MIT-Lizenz)· Primärquelle, abgerufen 2026-09-11
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