Wofür · Entscheidungshilfe
Agenten & Automation
Mehrstufige, tool-nutzende und autonome Abläufe. Hier die kuratierten Empfehlungen – Modelle und Werkzeuge.
Empfohlene Modelle
Alle Modelle →Reihenfolge: zuerst unsere kuratierte Einstufung ( Spitze zuerst, dann solide, situativ, überholt), bei Gleichstand nach dem AA Agentic-Index (ersatzweise Terminal-Bench). Der Balken zeigt diesen Wert je Modell (länger = besser); markiert den besten Wert der Liste – er steht ggf. nicht oben, weil die Einstufung zuerst zählt.
Anthropic · proprietär
Claude Fable 5.1
Katalog-Spitze in allen drei AA-Indizes
Seit dem 01.09.2026 das stärkste Modell des Katalogs: In der Max-Aufwandsstufe führt Fable 5.1 alle drei unabhängigen Artificial-Analysis-Indizes an (66 / 82 / 61) und verdrängt damit den Vorgänger Fable 5 wie auch Opus 5. Der Listenpreis ist mit 10 / 50 $ je Mio. Tokens unverändert der höchste der Claude-Reihe – billiger wurde allein der Cache-Lesepreis (0,25 statt 1,00 $). Wer keine langen, gecachten Kontexte fährt, zahlt also gleich viel wie zuvor; die Aufwandsstufe ist bei diesem Modell der eigentliche Kostenhebel.
Alibaba · open-weight
Qwen3.8-Flash-Next
Die Qwen4-Architektur im Vorlauf – 6 von 125 Mrd. Parametern aktiv
Alibaba legt am selben Tag wie Z.ai ein offenes Flash-Modell vor und nennt es ausdrücklich einen Vorgriff auf die nächste Architektur-Generation: 125 Mrd. Gesamtparameter, davon 6 Mrd. je Token aktiv, dazu 51 Mrd. Parameter in einer ausgelagerten N-Gram-Tabelle. Unabhängig gemessen steht es bei AA Intelligenz 55,8 / Coding 73,1 / Agentic 56,4 zu 0,15 $ / 0,47 $ je Mio. Token. Der Unterschied zum am selben Tag erschienenen GLM-5.3-Flash liegt nicht im Index, sondern in der Geschwindigkeit: 73 gegen 50 Token je Sekunde und 37 gegen 52 Sekunden bis zur fertigen Antwort.
xAI · proprietär
Grok 4.6
Spitzengruppe zum günstigsten Preis – bezahlt mit Denkzeit
Seit dem 21. September 2026 vom Nachfolger Grok 4.7 abgelöst, der bei gleichem Listenpreis 2,1 Indexpunkte mehr erreicht. Grok 4.6 steht im AA-Intelligence-Index bei 44,3 und im Agentic Index bei 53,0, zu 2 $/6 $ je 1 Mio. Token – weiterhin der günstigste Weg zu diesem Niveau. Der Haken steht in derselben Messung: Gegenüber dem Vorgänger Grok 4.5 verdoppeln sich die Kosten je Aufgabe (0,36 → 0,84 $) und die Zeit bis zum ersten Token vervierfacht sich – der Zugewinn ist erkauft, nicht geschenkt. Für Latenz-kritische Anwendungen bleibt die Stufe „low“ die bessere Wahl.
Z.ai · open-weight
GLM-5.3-Flash
Offenes Agentik-Modell zum Flash-Preis (MIT)
Das Modell, das eine Woche lang anonym als „Ox Alpha“ lief: 320 Mrd. Gesamt- / 18 Mrd. aktive Parameter, MIT-Lizenz, erstes nativ multimodales Modell der GLM-5-Reihe. Unabhängig gemessen steht es im Agentic-Index bei 58 – Rang 6 von 175 gemessenen Modellen, vor GPT-5.6 Sol (max) und Claude Fable 5 – bei $0,15 / $0,50 je Mio. Token. Es überholt damit GLM-5.2 (max) auf allen drei AA-Achsen zu rund einem Neuntel des Preises. Der Haken steht im Praxistest, nicht im Index: Auf einem privaten Projekt-Benchmark landet es am unteren Ende, und ein Lauf dauert dort rund neun Minuten.
Alibaba · open-weight
Qwen3.8-27B
Das stärkste Modell, das auf eine Karte passt
27 Mrd. Parameter, dicht statt MoE, unter Apache 2.0 – und im AA Intelligence Index auf 52, gleichauf mit GPT-5.6 Luna (max) und einen Punkt hinter GLM-5.2 (753 Mrd. Parameter). Für den Eigenbetrieb derzeit die beste Kombination aus Leistung, Lizenz und Hardware-Bedarf. Der Preis dafür ist Geschwätzigkeit: 160 Mio. Ausgabe-Token für den Index-Durchlauf, fast das Vierfache des Medians.
Z.ai · open-weight
GLM-5.2
Open-Weight Agentic-Coding-Flaggschiff (MIT)
Z.ais neues vollständig offenes Flaggschiff (MIT): MoE wie GLM-5/5.1, jetzt mit nutzbarem 1-Mio.-Token-Kontext und neuer „max“-Reasoning-Stufe. Im AA Intelligence Index 51 / Coding 69 / Agentic 43 das stärkste Open-Weight-Modell des Katalogs auf allen drei Achsen und nahe an den proprietären Spitzen – frei self-hostbar, auf lange agentische Coding-Horizonte ausgelegt.
Google · proprietär
Gemini 3.1 Pro
Multimodal-Spezialist
Erste Wahl für breit multimodale Arbeit – Bild, Video, Audio und PDF, was sonst kein Flaggschiff im Katalog leistet. Beim Coding (69) stärker, als der Allzweck-Wert (46) vermuten lässt, und günstiger als die Index-Spitze. Höchster Human-Präferenz-Elo nach dem gesperrten Fable 5.
Anthropic · proprietär
Claude Haiku 5.5
Kleinstes Claude zum Zehntel des alten Preises
Nachfolger von Haiku 4.5 zu 0,10 $/0,50 $ je Mio. Token bis 100.000 Token Prompt-Länge – ein Zehntel des alten Preises und gleichauf mit GPT-6 Luna. Artificial Analysis misst in der höchsten Denkstufe 43 Punkte im Intelligenz-Index, Luna kommt auf 38, Haiku 4.5 auf 17. Erstmals hat ein Haiku einstellbare Denkstufen. Laut eigener System Card verweigert es aber häufiger als alle anderen getesteten Anthropic-Modelle und halluziniert mehr als die jüngsten Vorgänger.
Agentic: kein Vergleichswert
Anthropic · proprietär
Claude Opus 5.5
Allrounder-Spitze (löst Opus 5 ab)
Nachfolger von Opus 5 zu 4 $/20 $ je Mio. Token – ein Fünftel unter dem Vorgänger, Treffer im Zwischenspeicher sogar 60 Prozent günstiger. Artificial Analysis misst am Erscheinungstag 57,6 Punkte im Intelligenz-Index und damit den höchsten Wert der gesamten Messreihe (Fable 5.1: 53,4, GPT-6 Astra: 52,7, Opus 5: 50,8). Der Kostenvorteil zeigt sich stufenweise: In der Voreinstellung medium kostet eine Index-Aufgabe 1,34 $ statt 2,19 $ bei Opus 5 und bringt dort schon mehr Punkte als Opus 5 in seiner höchsten Stufe; in der höchsten Stufe kostet Opus 5.5 dagegen minimal mehr als der Vorgänger und erzeugt dort 64 Prozent mehr Ausgabe-Token. Coding- und Agentic-Index fehlen noch.
Agentic: kein Vergleichswert
Anthropic · proprietär
Claude Sonnet 5.5
Mittelklasse fast auf Opus-Niveau
Nachfolger von Sonnet 5 zum unveränderten Preis von 2 $/10 $ je Mio. Token – halb so viel wie Opus 5.5. Artificial Analysis misst in der höchsten Denkstufe 56 Punkte im Intelligenz-Index, 1,6 Punkte unter Opus 5.5. In dieser Stufe ist Sonnet 5.5 aber so wortreich, dass eine Index-Aufgabe 7,60 $ kostet und damit mehr als bei Opus 5.5 (5,98 $). In der Voreinstellung medium hält Anthropics Sparversprechen dagegen: 0,59 $ je Aufgabe statt 1,00 $ bei Sonnet 5, bei 12,6 Punkten mehr.
Agentic: kein Vergleichswert
Xiaomi · open-weight
MiMo-V2.6-Pro
Preis-Leistungs-Spitze im Index
46,3 Punkte im AA-Intelligence-Index – gleichauf mit Grok 4.7 (high) – bei 0,13 $ Kosten je Index-Aufgabe. Kein anderes von Artificial Analysis gemessenes Modell mit mindestens 44 Punkten arbeitet günstiger; Grok 4.7 kostet in der höchsten Stufe das 28-Fache. Die Grenzen: Coding- und Agentic Index sind noch nicht gemessen, und die MIT-Lizenz hilft nur, wer 524 GB Gewichte auf zwei Rechenknoten legen kann.
Agentic: kein Vergleichswert
Anthropic · proprietär
Claude Opus 5
Vorgänger von Opus 5.5 – weiter verfügbar
Nachfolger von Opus 4.8 zum unveränderten Preis (5 $/25 $ je Mio. Token). Die 193-seitige System-Card weist die größten Sprünge bei agentischem Coding, Computer-Use und langer Wissensarbeit aus; unabhängig verifiziert sind die drei ARC-AGI-Werte (u. a. 90,4 % auf ARC-AGI-2), zwei von Artificial Analysis gefahrene Profi-Arbeits-Ranglisten und seit dem 25.07. die AA-Composite-Indizes: Intelligenz 60,7 (Rang 1, vor Fable 5) und Coding 78,0 (Rang 2, 0,3 Punkte hinter GPT-5.6 Sol xhigh) – zum halben Fable-Preis. Erste Wahl für Agenten-, Computer-Use- und Wissensarbeit; Praxis-Stimmen mahnen allerdings, den Token-Verbrauch im Blick zu behalten, weil der halbe Listenpreis den Vorteil nur bringt, wenn er nicht gegenläuft.
OpenAI · proprietär
GPT-6 Astra
OpenAI-Flaggschiff
OpenAIs neues Spitzenmodell, seit 3. September 2026 in Auslieferung. In der unabhängigen AA-Messung vom Erscheinungstag steht es mit 61,2 Intelligenz und 76,9 Coding an der Spitze des eigenen Hauses, im Feld aber hinter Claude Fable 5.1 (65,7 / 81,6), Claude Opus 5 (63,1 / 78,0), Muse Spark 1.3 (62,1 / 76,3) und Claude Fable 5 (62,1 / 76,5). Der ehrliche Vergleich ist der mit dem eigenen Vorgänger: gegenüber GPT-5.6 Sol 0,3 Punkte mehr im Intelligence-Index, 0,5 weniger im Coding-Index, 6,3 weniger im Agentic-Index – bei 2,5-fachem Token-Preis und 75 % höheren Kosten je Aufgabe. Wofür es sich trotzdem lohnt: Computer-/Browser-Nutzung und Cyber-Arbeit, die Felder mit den größten (anbieter-selbstberichteten) Sprüngen, die der AA-Index nicht abbildet. Wer allgemeine Reasoning-Leistung je Dollar sucht, findet sie bei Muse Spark 1.3 günstiger und bei Fable 5.1 stärker. ⚠️ Die Rangfrage hängt am Maßstab: Epoch AIs zusammengesetzter Index über mehr als 50 Benchmarks setzt Astra am 4. September mit 169 Punkten auf Rang 1 von 267 – sechs Punkte vor Fable 5.1 (163). Zwei unabhängige Häuser, zwei Bilder; der Unterschied liegt im Aufgabenzuschnitt, nicht in einem Messfehler.
Eingeschränkt verfügbar
Moonshot AI · open-weight
Kimi K3
Offenes Drei-Billionen-Modell für Oberflächen
Das größte offene Modell des Katalogs: 2,8 Bio. Parameter als MoE, davon 104 Mrd. je Token aktiv, 1-Mio.-Token-Kontext und Bild-Eingabe. Im AA Intelligence Index steht es bei 43,8 und damit klar hinter GPT-6 Astra (52,8) und Claude Fable 5.1 (53,4) – im Coding-Index aber fast gleichauf mit Astra (76,2 zu 76,9), und bei Gestaltungsaufgaben führt es die Design Arena an. Self-Hosting bleibt Theorie: Die Gewichte umfassen rund 1,56 TB.
OpenAI · proprietär
GPT-5.6 Terra
Preis-Leistungs-Tipp
Ausgewogene Mittel-Stufe, seit 9. Juli 2026 allgemein verfügbar – und der Preis-Leistungs-Fund der Familie: unabhängig gemessen (AA, max) erreicht Terra GPT-5.5 (AA-Intelligence-Index 55 = 55; AA Coding Index 77 vs. 75) zu einem Bruchteil des Preises. Seit dem 30. Juli 2026 kostet Terra $2 / $12 statt $2,50 / $15 – 20 Prozent weniger. Nur beim Allzweck-Reasoning liegt das Flaggschiff Sol (59) vorn. Die runde Wahl für kostenbewusste Allzweck-, Coding- und Agenten-Arbeit.
OpenAI · proprietär
GPT-5.5
Bewährtes Coding-Flaggschiff
Starkes, erprobtes Coding-Modell (AA Coding Index 75, Intelligenz 55). Seit dem GPT-5.6-Start (9.7.) beim selben Output-Preis ($30) von Sol überholt (77 / 59) und beim Coding auch von Terra und Fable 5 (je 77) eingeholt; dicht bei Opus 4.8 (74 / 56). Weiter eine gute Wahl, wo eine länger erprobte, stabile Option ohne den METR-Reward-Hacking-Vorbehalt von Sol zählt.
MiniMax · open-weight
MiniMax-M3
Open-Weight Allzweck (1-Mio.-Kontext)
Open-Weight-Flaggschiff mit 1-Mio.-Token-Kontext und nativer Multimodalität (Text/Bild/Video-Eingabe) zum Kampfpreis ($0,30 / $1,20). Im AA Intelligence Index 44 / Coding 59 – starke, günstige Allzweck-/Coding-Wahl fürs Self-Hosting, wenn keine absolute Spitzenqualität nötig ist.
Tencent · open-weight
Hy3
Open-Weight Preis-Leistungs-Spitze (Apache 2.0)
Tencents Open-Weight-MoE unter voller Apache-2.0-Lizenz: 295 Mrd. Parameter, davon nur 21 Mrd. aktiv (192 Experten, Top-8-Routing). Im AA Intelligence Index 41 / Coding 59 – nicht die offene Spitze (dort steht GLM-5.2 mit 51/69), aber mit $0,14 / $0,58 je Mio. Token die mit Abstand günstigste Option dieser Klasse: gleiche Coding-Leistung wie DeepSeek V4 Pro zum Drittel des Preises.
Z.ai · open-weight
GLM-5.1
Open-Weight Agentic-Coding (MIT)
Vollständig offenes Flaggschiff (MIT) für agentisches Coding: MoE mit 744 Mrd. Gesamt-/40 Mrd. aktiven Parametern, 200-K-Kontext. Im AA Intelligence Index 40 / Coding 56 – solide, frei self-hostbare Coding-/Agenten-Wahl; reines Text-Modell (Vision liegt im separaten GLM-5V).
Moonshot AI · open-weight
Kimi K2.6
Open-Weight Agenten-/Coding-Schwergewicht
Open-Weight-MoE mit 1 Bio. Parametern (32 Mrd. aktiv), stark bei Long-Horizon-Coding und Agenten-Schwärmen. Im AA Intelligence Index 43 / Coding 62 (Coding führt) – eine der stärksten offenen Coding-/Agenten-Optionen, multimodal mit 256-K-Kontext.
OpenAI · proprietär
GPT-6.1 Sol
Preis-Leistungs-Stufe
OpenAIs mittlere GPT-6-Stufe, seit 29. September 2026 verfügbar und eine Woche nach GPT-6 Sol dessen Nachfolger in der Modellübersicht. Der Listenpreis bleibt bei 2 / 10 $ je Million Token. OpenAIs Versprechen „near-Astra performance“ bestätigt Artificial Analysis: 51,8 Punkte im Intelligence Index (max) gegen 52,7 bei GPT-6 Astra, bei weniger als einem Viertel der Kosten je Index-Aufgabe (0,72 statt 3,26 $). Gegenüber GPT-6 Sol gewinnt es 4,3 Punkte und kostet je Aufgabe rund ein Drittel weniger. Im Index ist 6.1 Sol damit die wirtschaftlichere Wahl für Arbeit, die bisher auf GPT-6 Sol oder Astra lief; ob das für einzelne Aufgaben gilt, zeigt nur ein eigener Vergleich.
Agentic: kein Vergleichswert
OpenAI · proprietär
GPT-6 Sol
Preis-Leistungs-Stufe
OpenAIs mittlere GPT-6-Stufe, seit 22. September 2026 verfügbar. Der Fortschritt gegenüber GPT-5.6 Sol liegt ausschließlich beim Preis: Intelligence Index 47,5 statt 47,0, aber 2 / 10 $ statt 4 / 20 $ je Million Token und 1,06 statt 1,99 $ je Index-Aufgabe. Damit ist Sol die naheliegende Wahl für alles, was bisher auf GPT-5.6 Sol lief. Wer mehr Fähigkeit braucht, zahlt bei GPT-6 Astra das Fünffache für 5,2 Punkte mehr; im Feld führt Claude Opus 5.5 mit 57,6 Punkten.
Agentic: kein Vergleichswert
OpenAI · proprietär
GPT-6 Luna
Schnell & günstig
Die Sparstufe der GPT-6-Familie, seit 22. September 2026 verfügbar. Gegenüber GPT-5.6 Luna ist die gemessene Leistung unverändert (Intelligence Index 37,3 in der höchsten Stufe), der Preis aber halbiert bei der Eingabe und um 58 Prozent gesenkt bei der Ausgabe: 0,10 / 0,50 $ statt 0,20 / 1,20 $ je Million Token. Je Index-Aufgabe sind das 6,8 statt 17,8 Cent. Für Hochvolumen-Arbeit mit klarem Ziel die günstigste Wahl im OpenAI-Haus; für offene Aufgaben ist Sol die passendere Stufe.
Agentic: kein Vergleichswert
SpaceXAI · proprietär
Grok 4.7
Günstigster Zugang zur oberen Mittelklasse
Der Nachfolger von Grok 4.6 hebt den AA-Intelligence-Index von 44,3 auf 46,4 – bei unverändertem Listenpreis von 2 $/6 $ je 1 Mio. Token. Die Spitze bleibt außer Reichweite: Claude Fable 5.1 steht bei 53,4 und GPT-6 Astra bei 52,7, beide zu 10 $/50 $. Für Coding und Agentik fehlt bislang die unabhängige Messung – Artificial Analysis hat für dieses Modell weder Coding- noch Agentic Index veröffentlicht, die Benchmark-Tabelle stammt vom Anbieter.
Agentic: kein Vergleichswert
DeepSeek · open-weight
DeepSeek-V4.1-Flash
Offenes Flash-Modell zum Zehntel-Preis
Das kleine DeepSeek-Modell, das den großen Vorgänger ersetzt: 552 Mrd. Gesamt- und 8 Mrd. aktive Parameter im Prefill, MIT-Lizenz, Bild-Eingabe. Unabhängig gemessen steht es im Intelligenz-Index bei 39,5 und damit 3,2 Punkte über DeepSeek-V4-Pro, bei 39 % der Kosten je Aufgabe und fast dreifachem Ausgabe-Tempo. Frontier-Niveau ist das nicht – GPT-6 Astra und Claude Fable 5.1 liegen bei 53 –, aber es ist der günstigste Weg zu brauchbarer Agentik und das erste DeepSeek-Modell, dessen Gewichte und Bild-Eingabe zusammenfallen.
Agentic: kein Vergleichswert
Alibaba · proprietär
Qwen3-Max
Agentic-Allzweck (Alibaba Cloud)
Auf mehrstufige, tool-lastige Workflows ausgelegt, mit großem 256-K-Kontext und günstigem Kurz-Prompt-Preis. Nur über Alibaba Cloud nutzbar und bei langen Prompts gestaffelt teurer; im AA Intelligence Index 24 (AA-Schätzung), AA Coding 26, dazu LMArena-Elo 1435.
Agentic: kein Vergleichswert
Alibaba · open-weight
Qwen3.8-Max
Größtes offen verteiltes Modell – mit Lizenzhaken
2,4 Billionen Parameter als MoE mit 95 Mrd. aktiven je Token, seit dem 12. August 2026 als Gewichte frei herunterladbar – aber unter einer Hauslizenz mit zwei Umsatzschwellen, nicht unter einer Open-Source-Lizenz. Im AA Intelligence Index 56, also auf Höhe von Claude Opus 4.8. Der Preis des Sprungs ist der Verbrauch: 150 Mio. Ausgabe-Token für den Index-Durchlauf und 62 Token/s.
Agentic: kein Vergleichswert
Google · proprietär
Gemini 3.5 Flash
in der eigenen Familie überholt
War der Preis-Leistungs-Ausreißer des Katalogs: Intelligence-Index 50 (über Sonnet 4.6 und dem teureren Gemini 3.1 Pro) und Agentic 37 – deutlich über dem hauseigenen 3.1 Pro (21) und zum Bruchteil des Flaggschiff-Preises. Rein auf die Indizes gerechnet war er schon seit der 80-Prozent-Preissenkung von GPT-5.6 Luna (0,20 $/1,20 $ gegen 1,50 $/9 $ bei 51/71/46) unterboten; seit dem 2. September 2026 unterbietet ihn auch das eigene Haus. Artificial Analysis misst Gemini 3.8 Flash (hohe Stufe) mit 58,7 / 76,3 / 50,0 gegen die hier geführten 52 / 70 / 40 – besser in allen drei Indizes, bei 0,75 $ statt 1,50 $ Input und 3,75 $ statt 9 $ Output. Wir stufen 3.5 Flash deshalb auf „situativ“ herunter, nicht auf „überholt“: Für die Nachfolger der Flash-Reihe dokumentiert Google weder Kontextfenster noch Modalitäten, und genau die (Video, Audio, PDF bei 1 Mio. Token Kontext) sind der belegte Grund, 3.5 Flash noch einzusetzen.
Cohere · proprietär
Command A+
Enterprise & Souveränität
Auf souveräne/Enterprise-Deployments zugeschnitten (läuft effizient auf 1× B200 oder 2× H100), mit Vision und mehrsprachiger Stärke. Im unabhängigen AA Intelligence Index 23 (AA Coding 28); kein öffentlicher Token-Preis – Einordnung über AA-Indizes und die Anbieter-Spezifikation.
Google · proprietär
Gemini 4 Argon
Neu buchbar, Einführungspreis bis Ende November
Googles Spitzenmodell liegt im Intelligence Index gleichauf mit GPT-6 Astra und hinter Claude Opus 5.5, führt aber den Vals Index für Fachaufgaben in Finanzen, Coding und Recht knapp. Zum Einführungspreis kostet eine AA-Index-Aufgabe weniger als mit Astra; wegen des hohen Tokenverbrauchs wäre sie ab Dezember rechnerisch teurer.
Agentic: kein Vergleichswert
OpenBMB · open-weight
MiniCPM5-1B
Kognitiver Kern fürs Gerät
Nicht auf Benchmark-Spitzen gebaut, sondern auf die Idee des „kognitiven Kerns“: ein 1-Mrd.-Parameter-Modell, das lokal auf Consumer-Hardware – bis hin zum Smartphone oder im Browser – laufen soll und Reasoning plus Tool-Use behält, statt Enzyklopädie-Wissen in den Gewichten zu horten. Apache-2.0-offen, mit dem gesamten Trainings-Rezept. Empfehlung dort, wo On-Device-/Offline-Betrieb und ein winziger Footprint wichtiger sind als absolute Leistung.
Agentic: kein Vergleichswert
DeepReinforce · open-weight
Ornith 1.0
Selbst-gerüstetes Open-Source-Agentic-Coding (MIT)
DeepReinforces neue offene Coding-Familie (9B/31B Dense, 35B/397B MoE, MIT), post-trainiert auf Gemma 4 und Qwen 3.5. Kernidee: Das Modell lernt nicht nur Code, sondern sein eigenes RL-Scaffold (Agenten-Harness) selbst. Anbieter-Benchmarks setzen das 397B-Flaggschiff nahe an die proprietäre Spitze (SWE-bench Pro Verified 82,4 %) – unabhängig aber noch nicht gemessen. Interessant fürs Self-Hosting und agentisches Coding; für ein belastbares Urteil fehlen unabhängige Zahlen.
Agentic: kein Vergleichswert
Anthropic · proprietär
Claude Fable 5
vom Nachfolger verdrängt
Seit dem 01.09.2026 vom Nachfolger Claude Fable 5.1 abgelöst, der zum identischen Listenpreis (10 / 50 $ je Mio. Tokens) in allen drei unabhängigen Artificial-Analysis-Indizes besser abschneidet (66 / 82 / 61 gegen 62 / 76 / 57) und den Cache-Lesepreis von 1,00 auf 0,25 $ senkt; Anthropics Modellübersicht führt Fable 5 seither unter „Legacy models (still available)“. Es gibt damit keinen Grund mehr, ein neues Projekt auf Fable 5 aufzusetzen – bestehende Integrationen laufen weiter.
OpenAI · proprietär
GPT-5.6 Sol
Vom Nachfolger überholt
Vom Nachfolger überholt. Seit dem 22. September 2026 erreicht GPT-6 Sol im Artificial-Analysis-Index v4.3 denselben Wert (47,5 gegen 47,0) zum halben Token-Preis – 2 / 10 $ statt 4 / 20 $ je Million Token. Für neue Vorhaben gibt es keinen Grund mehr, diese Stufe zu wählen; der folgende Stand beschreibt die Lage davor. Neues GPT-Flaggschiff, seit 9. Juli 2026 allgemein verfügbar. In allen drei unabhängigen AA-Indizes auf Rang 2, überall knapp hinter Claude Opus 5: Coding 77 zu 78 (die eigene xhigh-Stufe liegt mit 78,3 sogar minimal darüber; die Mittel-Stufe Terra und Fable 5 bleiben zurück), Intelligenz 59 zu 61, Agentic 54 zu 55. Erste Wahl für anspruchsvolles Coding und Long-Horizon-Agentik im OpenAI-Ökosystem – dass Opus 5 überall darüber liegt, bleibt die Abwägung, ebenso ein METR-Vorbehalt zum Reward-Hacking. Das Preisargument hat sich dagegen am 21.08.2026 gedreht: Seit der Senkung auf $4 / $20 ist Sol beim Output günstiger als Opus 5 ($25) – allerdings nur als Aktion, die OpenAI bis mindestens 21.11.2026 zusagt.
Anthropic · proprietär
Claude Sonnet 5
Von Sonnet 5.5 abgelöst
Seit dem 28.09.2026 gibt es mit Claude Sonnet 5.5 einen Nachfolger zum selben Preis (2 $/10 $ je Mio. Token), der in Anthropics eigenen Benchmarks durchweg vorn liegt; Sonnet 5 dient dort nur noch als Rückfallmodell für riskante Cyberanfragen. Ursprünglich: Nachfolger von Sonnet 4.6 mit deutlichem Sprung bei Agentic-Coding und Tool-Use, weiterhin klar günstiger als Opus 4.8/Mythos 5 und laut Anbieter nah an deren Niveau – aber kein Frontier-Modell: in der eigenen System Card sowohl bei den härtesten Coding-/Agentic-Werten als auch bei Cybersicherheits-Fähigkeiten hinter Opus 4.8.
Anthropic · proprietär
Claude Opus 4.8
vom Nachfolger Opus 5 abgelöst
Bis zum 24.07.2026 der Spitzen-Allrounder – seither vom preisgleichen Claude Opus 5 abgelöst, das ihn laut System-Card in nahezu allen Disziplinen schlägt (FrontierBench 44,4 % vs. 18,7 %, OSWorld 2.0 70,6 % vs. 55,7 %) und zudem weit robuster gegen Prompt-Injection ist. Seit dem AA-Abruf vom 05.08.2026 ist auch der Agentic-Vorsprung dahin: Opus 5 misst dort 55 gegen 47 für Opus 4.8. Bleibt relevant als automatischer Fallback-Motor von Opus 5, wenn dessen Sicherheits-Classifier greifen.
OpenAI · proprietär
GPT-5.6 Luna
Vom Nachfolger überholt
Vom Nachfolger überholt. GPT-6 Luna erreicht seit dem 22. September 2026 dieselbe Punktzahl im Artificial-Analysis-Index (37,3 in der höchsten Denkstufe) bei halbiertem Eingabe- und um 58 Prozent gesenktem Ausgabepreis. Der folgende Stand beschreibt die Lage davor. Schnellste und günstigste 5.6-Stufe, seit 9. Juli 2026 allgemein verfügbar – und seit dem 30. Juli 2026 um 80 Prozent verbilligt: $0,20 / $1,20 statt $1 / $6 je Million Ein-/Ausgabe-Token. Unabhängig gemessen (AA, max) solide für den Preis: AA-Intelligence-Index 51, AA Coding Index 71 – unter GPT-5.5 (55 / 75), aber nun zu einem Fünfundzwanzigstel des Sol-Eingabepreises und mit rund 231 Tokens/s die schnellste der drei. Die Wahl für Hochvolumen- und latenzkritische Aufgaben.
xAI · proprietär
Grok 4.5
Vom eigenen Nachfolger verdrängt
Beim Coding weiterhin in der proprietären Spitzengruppe (AA Coding Index 72 – gleichauf mit Sonnet 5, knapp hinter Opus 4.8/GPT-5.5). Seit dem 12. August 2026 gibt es aber Grok 4.6 zum identischen Preis, mit identischem Kontextfenster und einem um fünf Punkte höheren AA Intelligence Index – für neue Vorhaben gibt es damit kaum noch einen Grund, Grok 4.5 zu wählen.
Eingeschränkt verfügbar
Passende Werkzeuge
Alle Werkzeuge →Herdr
Herdr (Can Celik, Y Combinator Fall 2026; Open Source)
Terminal-Multiplexer in Rust für parallel laufende Coding-Agenten: hält Sitzungen im Hintergrund-Server am Leben und zeigt an, welcher Agent arbeitet und welcher wartet.
DBX
t8y2 (Einzelbetreiber-Projekt)
Schlanker Datenbank-Client für über 90 Systeme mit eigenem MCP-Server – speichert Verbindungspasswörter aber im Klartext.
9Router
decolua (Community-Projekt)
Lokaler Router, der Coding-Agenten über eine Adresse an viele Anbieter hängt und bei Quotenende weiterschaltet.
Headroom
Headroom Labs (Tejas Chopra)
Kompressionsschicht, die Werkzeug-Ausgaben und Logs kürzt, bevor sie ins Kontextfenster gehen.
Agency Agents
Michael Sitarzewski (Community-Projekt)
Sammlung von rund 280 vorgefertigten Agenten-Rollen für Claude Code, Codex und andere Harnesses.
FreeToken
FlashML (Open Source, UC Berkeley / MIT)
Inferenz-Motor, der große Mixture-of-Experts-Modelle auf Consumer-Hardware bedient, indem er Experten laufend zwischen GPU, CPU und Arbeitsspeicher umschichtet statt sie fest zu verteilen.
Free Claude Code (FCC)
Alishahryar1 (Open Source)
Lokaler Zwischenserver, der die Modellanfragen bekannter Coding-Agenten an andere Anbieter oder an ein lokal laufendes Modell umleitet – die Oberfläche bleibt unverändert.
pi
earendil-works (Mario Zechner)
Minimalistischer, MIT-lizenzierter Coding-Agent fürs Terminal: vier Werkzeuge (Read, Write, Edit, Bash), ein sehr kurzer System-Prompt – alles Weitere soll sich der Agent selbst bauen, statt es als Erweiterung mitzubringen.
Xirp
Spotify
Anbieterneutrale Verwaltungsschicht über Claude Code, Gemini CLI und OpenAI Codex: jede Sitzung läuft in ihrem eigenen Git-Worktree, der Arbeitskontext gehört der Umgebung statt dem Agenten – deshalb lässt sich das Modell mitten in der Aufgabe wechseln, ohne den Stand zu verlieren.
Grok Bot
SpaceXAI / Cursor
Messenger-artiger Agenten-Arbeitsplatz aus dem SpaceXAI-Cursor-Verbund: die Bots teilen sich einen Rechner in der Cloud, melden sich von dort in die bestehenden Werkzeuge des Nutzers ein und bedienen deren Oberflächen – mehrere Bots laufen parallel und schreiben einander.
QM (Quartermaster)
Y Combinator
Selbst betriebene Mehrspieler-Agentenplattform, die Y Combinator für den eigenen Betrieb gebaut und unter MIT-Lizenz veröffentlicht hat: eine Web- und Slack-Oberfläche vor austauschbaren Harnesses – Claude Code, Codex, OpenCode oder Pi laufen auf demselben Kern.
Claude Cowork
Anthropic
Anthropics Agenten-Arbeitsplatz für Nicht-Entwickler: dieselbe Architektur wie Claude Code, „with no terminal required“ – Aufgabe übergeben, Claude arbeitet in ausgewählten Ordnern und angebundenen Diensten weiter.
Claude Code
Anthropic
Agentisches Coding-Werkzeug von Anthropic – im Terminal, als Desktop-App, in der IDE und im Browser.
Codex
OpenAI
OpenAIs agentisches Coding-Werkzeug – im Terminal, in der IDE, als Desktop-App und als Cloud-Agent, der Aufgaben eigenständig abarbeitet.
Devin
Cognition
Autonomer KI-Softwareentwickler von Cognition: plant Aufgaben, setzt sie in einer eigenen Umgebung um und liefert Pull-Requests.
Cursor
Anysphere
KI-Code-Editor (IDE) mit Agenten, Autocomplete und Codebase-Verständnis.
Google Antigravity
Googles agentische Entwicklungsplattform – IDE plus Manager-Oberfläche, die mehrere Agenten parallel arbeiten lässt.
GitHub Copilot
GitHub (Microsoft)
Der am weitesten verbreitete KI-Coding-Assistent – Autovervollständigung, Chat und Agentenmodus, tief in GitHub integriert.
LM Studio Bionic
LM Studio
Agentische App von LM Studio, die offene Modelle lokal & kostenlos zu echten Agenten macht – Dateien analysieren, Präsentationen und Code bauen. Positioniert als lokale, datenhoheitswahrende Alternative zu ChatGPT-Codex bzw. Claude Cowork.
eve
Vercel
Quelloffenes (Apache 2.0), „filesystem-first“ Agenten-Framework von Vercel: Ein Agent ist schlicht ein Verzeichnis aus Dateien – Produktions-Fähigkeiten wie Durable Execution, Sandbox und Human-in-the-Loop sind eingebaut. Beta.
LangChain
LangChain
Open-Source-Framework zum Bauen von LLM-Anwendungen und Agenten.
Hermes Agent
Nous Research
Quelloffener (MIT), lokal laufender autonomer Agent von Nous Research, der aus vergangenen Läufen eigene „Skills“ lernt – modellunabhängig (Anthropic, MiniMax, OpenRouter u. a.).
Graphify
Graphify Labs (Safi Shamsi)
Quelloffener (MIT) Agenten-Skill, der jeden Ordner – Code, SQL-Schemas, Doku, PDFs, Bilder – in einen abfragbaren Wissensgraphen verwandelt, den ein Coding-Agent als Navigationskarte nutzt. Für Claude Code, Codex, Cursor u. a.
OpenWiki
LangChain
Quelloffenes (MIT) CLI von LangChain, das für eine Codebasis automatisch eine agentengerechte Doku-Wiki erzeugt und über die Git-History aktuell hält – damit Coding-Agenten wissen, wo welche Logik liegt und warum sie so gebaut wurde.
SkillOpt
Microsoft Research
Quelloffener Optimierer (Microsoft Research), der die Skill-Datei eines Agenten wie einen trainierbaren Parameter behandelt – ohne die Modellgewichte oder den Prompt von Hand anzufassen.
OpenRouter Fusion
OpenRouter
Beta-Funktion von OpenRouter, die mehrere Modelle parallel an derselben Aufgabe arbeiten lässt und ein Judge-Modell die Antworten zu einer finalen Antwort zusammenführt.
Paper
Paper
„Agenten-nativer“ Design-Canvas: eine Figma-artige Fläche, deren Inhalt echtes HTML/CSS ist und die ein Coding-Agent (Claude Code, Cursor u. a.) über einen MCP-Server direkt lesen und beschreiben kann – Design und Code ohne Übergabe-Bruch.
Harbor
Terminal-Bench-Team
Quelloffenes Eval-Harness für lang laufende, zustandsbehaftete Agenten: jede Aufgabe läuft in einer eigenen isolierten Sandbox mit deterministischem Verifier (Test-Skript) – vom Team hinter Terminal-Bench.
Astryx
Meta
Metas quelloffenes React-Design-System (auf StyleX, MIT): 150+ barrierefreie Komponenten, Theming aus wenigen Tokens – und „AI-fluent“, weil eine CLI Doku/Beispiele/API in den Agent-Kontext lädt, sodass Mensch und KI-Assistent aus derselben Referenz bauen.
Buzz
Block, Inc.
Quelloffener, selbst betreibbarer Team-Arbeitsraum, in dem Menschen und KI-Agenten dieselben Kanäle teilen – jeder Agent mit eigenem kryptografischen Schlüsselpaar, jede Aktion als signiertes Ereignis in einem gemeinsamen Prüfprotokoll.
Flint
Microsoft Research
Zwischensprache für Diagramme: Das Modell beschreibt in rund zehn Zeilen JSON nur die Bedeutung der Daten, ein deterministischer Compiler trifft alle geometrischen Entscheidungen und erzeugt daraus Vega-Lite, ECharts, Chart.js, Plotly oder native Excel-Diagramme.
last30days
Matt Van Horn (Open Source)
Agenten-Skill, der eine Frage über Reddit, Hacker News, X, YouTube, GitHub, TikTok und weitere Plattformen recherchiert und zu einem belegten Kurzbericht verdichtet – die Mitte zwischen Websuche und Deep Research.
Sashiko
The Linux Foundation
Quelloffenes agentisches Review-System für Linux-Kernel-Patches: liest die Kernel-Mailinglisten mit, prüft jeden eingereichten Patch in einem elfstufigen Protokoll und schickt den Befund zurück – bevor ein menschlicher Maintainer ihn überhaupt gesehen hat.
Impeccable
Paul Bakaus
Quelloffene Design-Sprache für Coding-Agenten: ein Skill mit 23 Befehlen, 59 deterministischen Detektor-Regeln gegen typische KI-Oberflächen-Muster und ein Live-Modus, in dem man Varianten direkt im Browser durchprobiert.
Agent Governance Toolkit
Microsoft
Quelloffene Leitplanken-Schicht für autonome Agenten: Jede Aktion läuft vor der Ausführung durch eine Regel-Engine (YAML, OPA Rego oder Cedar), die sie erlaubt, verweigert oder zur menschlichen Freigabe eskaliert – Framework-übergreifend und ohne Eingriff in den Agenten-Code.
Docling
IBM Research (Deep Search)
Wandelt PDF, Office-Dateien und HTML in einen strukturierten Dokumentbaum („DoclingDocument“) statt in flachen Text – mit Seitenlayout, Lesereihenfolge und intakten Tabellen. Die Grundlage für RAG-Aufbauten, die einen Baum statt Textblöcke brauchen.