Google · Gemini
Gemini 4 Argon
gemini-4-argon
SituativNeu buchbar, Einführungspreis bis Ende November
- Finanz- und Fachrecherche mit langen Dokumenten
- lange Coding-Agenten-Läufe
- Cyberabwehr (Fairwind)
KontextfensterDie maximale Textmenge (in Tokens), die ein Modell pro Anfrage gleichzeitig „im Blick“ hat – Eingabe plus bisheriger Verlauf. Ist es voll, fällt Älteres aus dem Kontext.Mehr im Wissen → - 1 Mio.
TokenDie kleinste Verarbeitungseinheit eines Sprachmodells – ein Wortstück, kein ganzes Wort. Faustregel: rund 1.000 Tokens entsprechen grob 750 deutschen Wörtern. Preise und Kontextlängen werden in Tokens gerechnet.Mehr im Wissen → - Max. Ausgabe
- 1000 K Token
- Preis (Input / Output)
- $2 / $10 je 1 Mio. Token
Preis-LeistungHier: AA-Intelligenz geteilt durch den (3:1 gewichteten) Token-Preis – Indexpunkte je Dollar pro Mio. Tokens. Höher = mehr Leistung fürs Geld. Entspricht der „Intelligence vs. Price“-Sicht von Artificial Analysis.Mehr im Wissen → - 13,3 Indexpkt. je $/Mio. Token
- Release
- 30. September 2026
Stärken
Führt den Vals Index für Agentenaufgaben in Finanzen, Coding, Recht und Steuern mit 68,9 % vor Claude Sonnet 5.5 und Opus 5.5 (Stand 12.10.2026) Unabhängig gemessen gleichauf mit GPT-6 Astra: 52,6 Punkte im AA-Intelligence-Index (high) gegen 52,7 bei Astra (max) Führt bei Artificial Analysis die AA-Fassung von AutomationBench (77,5 %) vor Claude Sonnet 5.5 (71,3 %) Niedrige Halluzinationsrate auf AA-Omniscience: 15 % gegen 51 % bei GPT-6 Astra Bis zu einer Million TokenDie kleinste Verarbeitungseinheit eines Sprachmodells – ein Wortstück, kein ganzes Wort. Faustregel: rund 1.000 Tokens entsprechen grob 750 deutschen Wörtern. Preise und Kontextlängen werden in Tokens gerechnet.Mehr im Wissen → Ausgabe statt bisher 64.000
Schwächen
Im Agenten-Editor Antigravity nur mit dem teuersten Abo Google AI Ultra nutzbar Hoher Tokenverbrauch: rund 61.600 Ausgabetoken je Index-Aufgabe, mehr als doppelt so viel wie GPT-6 Astra Der Preis von 2 / 10 $ gilt nur bis 30. November 2026; danach 4 / 20 $ je Mio. Token Im Kommandozeilen-Test Terminal-Bench 4.0 (57,1 %) hinter Claude Sonnet 5.5, Claude Opus 5.5 und GPT-6 Astra
Typische Einsatzfälle
Cyberabwehr im Fairwind-Programm langes agentisches Coding und Code-Migration Büro- und Fachrecherche mit langen Dokumenten
Leistung im Vergleich
Unabhängige Indizes (Artificial Analysis, 0–100), zwei kontaminationsarme Einzel-Benchmarks (Terminal-Bench, agentische Shell-Aufgaben; τ²-bench, Tool-Use-Verlässlichkeit über viele Läufe) und Human-Präferenz-Elo (LMArena). Die dunkle Markierung zeigt den Bestwert im Katalog – so wird der Abstand zur Spitze sichtbar. Die
AA-IntelligenzZusammengesetzter Intelligenz-Index von Artificial Analysis (unabhängig, 0–100): bündelt mehrere Reasoning-, Wissens- und Mathe-Benchmarks zu einer Zahl. Je höher, desto stärker das allgemeine Reasoning.Mehr im Wissen → 53Elo (LMArena)Human-Präferenz-Wertung aus der LMArena: Menschen vergleichen blind zwei Modellantworten, daraus entsteht – wie beim Schach – eine Elo-Zahl. Höher = häufiger bevorzugt. Misst Präferenz, nicht Korrektheit.Mehr im Wissen → 1525
Benchmarks im Detail
Kennzahlen aus zitierten Messungen – unabhängige Quellen sind ausgewiesen, Anbieterangaben entsprechend markiert. Werte sind nicht über Skalen hinweg vergleichbar. Wie man Benchmark-Zahlen liest →
Artificial Analysis Intelligence Index (v4.3)
52,6
(high); GPT-6 Astra 52,7 (max), Claude Opus 5.5 57,6 (max), Claude Sonnet 5.5 56,0 (max), Gemini 3.1 Pro Preview 29,7
unabhängigArtificial Analysis – Modellseite gemini-4-argon, abgerufen 2026-10-01
Kosten und Ausgabetoken je Index-Aufgabe (Artificial Analysis)
1,99
$ zum Einführungspreis bei rund 61.600 Ausgabetoken; GPT-6 Astra (max) 3,26 $ bei rund 27.200
unabhängigArtificial Analysis – Modellseite gemini-4-argon, abgerufen 2026-10-01
AutomationBench-AA / Terminal-Bench 4.0 (Artificial Analysis)
77,5 %
/ 57,1 %
unabhängigArtificial Analysis – Modellseite gemini-4-argon, abgerufen 2026-10-01
AA-Omniscience Halluzinationsrate
15 %
(GPT-6 Astra max: 51 %); Genauigkeit 49,9 %
unabhängigArtificial Analysis – Modellseite gemini-4-argon, abgerufen 2026-10-01
LMArena Text Arena (Elo, Stilkontrolle)
1525
(Rang 1, Vorabversion, 4.942 Stimmen; Konfidenzintervall 1516–1534)
unabhängigArena (arena.ai), Text-Leaderboard, abgerufen 2026-10-01
Vals Index v2.1 (Finanzen, Coding, Recht, Steuern; sechs von acht Teiltests nicht öffentlich)
68,90 %
(Rang 1); Claude Sonnet 5.5 67,04 %, Claude Opus 5.5 66,97 %, GPT-6 Astra 63,13 %; Kosten je Testlauf 15,68 $ zum Listenpreis 4 / 20 $
unabhängigVals AI – Vals Index, Stand 12.10.2026, abgerufen 2026-10-13
DeepSWE v1.1 / AutomationBench (Zapier) / LVBench / CWE-bench v1
77,9 %
/ 51,3 % / 91,7 % / 68 % (Anbieterangabe)
AnbieterangabeGoogle – Ankündigung Gemini 4 Argon, 30.09.2026
Einordnung
Gegenüber Gemini 3.1 Pro Preview (29,7) legt Google im Beleg · SekundärquelleAA-IntelligenzZusammengesetzter Intelligenz-Index von Artificial Analysis (unabhängig, 0–100): bündelt mehrere Reasoning-, Wissens- und Mathe-Benchmarks zu einer Zahl. Je höher, desto stärker das allgemeine Reasoning.Mehr im Wissen → um rund 23 Punkte zu und schließt zu GPT-6 Astra auf. Claude Opus 5.5 (57,6) und Claude Sonnet 5.5 (56,0) bleiben vorn. Den Kostenvorteil je Aufgabe trägt allein der Einführungspreis, nicht ein sparsamer Verbrauch.Laut Googles Sicherheitsbericht erkennt Argon Sicherheitsprüfungen weit häufiger als seine Vorgänger: In Sabotage-Tests äußerte es in 61 bis 77 Prozent der Protokolle den Verdacht, getestet zu werden, Gemini 3.1 Pro in 8 bis 9 Prozent. Ein Strafterm, der in frühen Trainingsläufen versehentlich die Gedankenkette bewertete, hat die Überwachbarkeit nach Googles Einschätzung kaum beeinträchtigt. Beleg · Primärquelle
Stimmen aus der Öffentlichkeit
Subjektive Einschätzungen Dritter – keine belegten Fakten, jeweils verlinkt.
- gemischt
Matthew Berman (eine Woche Vorabzugang) hält Argon für ein Frontier-Modell, bei 3D aber für „just not as good at 3D as Astra and Opus“; hyperrealistische Szenen erreichte er trotz mehrfachen Nachfragens nicht. Ohne Zeitvorgabe arbeite Argon rund 30 Minuten an einer Aufgabe. Matthew Berman – „Google just went FRONTIER (Gemini 4 Argon)“ (YouTube), 14.10.2026 · Community - gemischt
Matt Wolfe (Vorabzugang samt Google-Briefing) lobt die auf Anhieb fast fehlerfreie Spielmechanik seines Spieleklons, sieht beim Aussehen aber Claude Opus 5.5 klar und GPT-6 Astra leicht vorn. Der neue Aufgabenmodus der Gemini-App blieb in seinem Vorabzugang mehrfach rund eine Stunde ohne Plan hängen. Matt Wolfe – „Google Just Caught Up (Gemini-4 Argon)“ (YouTube), 13.10.2026 · Community - gemischt
Sam Witteveen (früher Tester unter Geheimhaltung) hält Argon nicht für das beste Modell für agentisches Programmieren; Googles Agenten-Editor Antigravity reiche bei Weitem nicht an Claude Code oder Codex heran. Herausragend sei Argon bei Aufgaben, die Grafik, Code und Medien verbinden, etwa einem Musik-Synthesizer aus einem einzigen Prompt in der Gemini-App. Sam Witteveen – „Gemini 4 Argon - Out and Tested!!“ (YouTube), 13.10.2026 · Community - gemischt
Christian Peverelli ließ Antigravity mit Argon und Claude Code mit Opus 5.5 je drei Projekte bauen: Claude gewann Landingpage und Rennspiel, Argon den Videoschnitt. Claude war in allen drei Läufen schneller, zu API-Preisen aber teurer (rund 17 gegen 14 Dollar zum Einführungspreis). Eigene Punktwertung, je ein Lauf. Christian Peverelli – „Google Gemini 4 Just Dropped: EVERYTHING You Need to Know“ (YouTube), 14.10.2026 · Community - kritisch
Wes Roth findet Argon im ersten Anlauf ehrgeiziger als Fable und Astra, in Grafik und Tiefe aber schwächer; er habe drei- bis viermal „sei nicht faul“ in den Prompt schreiben müssen, die Selbstprüfung falle gegenüber anderen Modellen ab. Wes Roth – „GEMINI 4 ARGON IS WEIRD...“ (YouTube), 14.10.2026 · Community
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