Die Organisation prüfte, wann eine Übersicht erscheint, welche Quellen sie nutzt und wie politische Positionen beschrieben werden. In Sachsen-Anhalt wurden deutlich weniger Übersichten ausgespielt als in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Google legt die Auslösekriterien nicht offen.
Bei Kandidierenden war YouTube die meistzitierte Plattform. AlgorithmWatch kritisiert außerdem, dass Parteiseiten ohne erkennbare Einordnung neben neutralen Informationsquellen stehen. Positive Formulierungen in den Übersichten ähnelten nach der Untersuchung teils der Selbstdarstellung von Parteien und Kandidierenden.
Die Erhebung ist auf einen Monat, drei Länder und Wahlfragen begrenzt. Sie nutzt Googles eigene Forschungsschnittstelle statt Scraping, wurde aber nicht unabhängig repliziert.