Die Primärquelle ist knapp. Anthropics Hilfeseite „Get started with Claude Cowork“ trägt jetzt den Punkt „Shared memory with chat: In sessions in the cloud, Claude starts from what it already remembers from your chats, and what comes up in a Cowork task carries back to chat.“ Die zuvor dort genannte Einschränkung, dass das Chat-Gedächtnis nicht nach Cowork übernommen werde, ist weg. 9to5Mac zitiert Anthropic zusätzlich mit: „Cowork now has memory, and it’s the same one you use in chat, leading to less re-explaining and more picking up where you left off.“
Zwei Änderungen am Gedächtnis selbst berichten die unabhängigen Rezeptionen übereinstimmend. Erstens schreibt Claude Erinnerungen laufend während eines Gesprächs fort statt erst an dessen Ende – wer erwähnt, dass ein Termin sich verschoben hat, findet das im nächsten Gespräch vor, ohne einen „merk dir das“-Befehl. Zweitens liegt das Gespeicherte als Liste kurzer Einträge unter „Topics“ in den Gedächtnis-Einstellungen und lässt sich einzeln ansehen, ändern oder löschen.
Zum Datenschutz nennt TechCrunch die Voreinstellungen: Standardmäßig ausgenommen sind sensible Angaben wie Gesundheitsdaten, Herkunft, Ethnie, religiöse Überzeugungen und Geschlechtsidentität; wer sie einbeziehen will, muss das über einen Schalter ausdrücklich zulassen. Nie gespeichert würden amtliche Ausweisnummern, Sozialversicherungsnummern, Vorstrafen und Aufenthaltsstatus. Nutzer würden benachrichtigt, wenn ein sensibles Thema gesichert wird.
⚠️ Was wir nicht behaupten. Erstens: Ein exaktes Startdatum des Ausrollens nennt keine der von uns geöffneten Quellen – belegt ist der Berichtstag 25. August 2026 und der geänderte Stand der Hilfeseite am 26. August 2026. Zweitens: Zur Kapazität des Gedächtnisses (wie viel behalten wird, wie lange) steht nirgends eine Zahl. Drittens: Die Tarif- und Plattformliste (Free, Pro, Max auf Web, Desktop, iOS und Android) stammt aus den beiden Sekundärquellen, nicht aus der von uns geöffneten Anthropic-Hilfeseite – wir führen sie als deren Angabe.