Der M5 Ultra kombiniert bis zu 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und eine 32-Kern-Neural-Engine mit 512 GB gemeinsamem Speicher. Der M5 Max kommt auf bis zu 128 GB und 614 GB/s, der Ultra auf 1,2 TB/s. Apple beschreibt den Ultra als Gerät für sehr große Sprachmodelle auf dem Gerät.
Für die lokale Inferenz nennt Apples Produktseite die Zeit bis zum ersten Token als Vergleichswert: Beim M5 Ultra liegt sie laut Apple 9,8-mal unter dem M1 Ultra. Für den M5 Max nennt Apple 10,7-mal gegenüber dem M1 Max. Eine konkrete Parametergrenze für „enormous LLMs“ veröffentlicht Apple nicht.
Die Praxisbeispiele zeigen die Speichergrenze. Bei einem Versuch mit vier M3-Ultra-Geräten kamen rund 1,5 Terabyte zusammen, reichten für ein Kimi-K3-Modell mit nutzbarem Kontext aber nicht aus, weil etwa 1,6 Terabyte benötigt wurden. Der M5 Ultra erhöht den Spielraum eines einzelnen Geräts, ersetzt damit keinen Verbund für jedes große Modell.