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Nvidia-Server sollen 2027 mehr als 15 Prozent teurer werden

Bloomberg berichtete am 22. August 2026, Nvidia habe Großkunden über mehr als 15 Prozent höhere Systempreise für Auslieferungen ab Anfang 2027 informiert. Betroffen seien auch Vera Rubin und Grace Blackwell. Als Grund gelten knappe Server-DRAM- und HBM-Bausteine; Nvidia selbst bestätigte die Aufschläge bislang nicht.

Nach übereinstimmenden Rezeptionen betrifft der Aufschlag Systeme mit Nvidia-Chips, die ab Anfang 2027 ausgeliefert werden. Dazu sollen die kommenden Plattformen Vera Rubin und Grace Blackwell gehören. Bloomberg nennt große Kunden als Empfänger der Information; eine offizielle Preisliste oder Stellungnahme von Nvidia liegt nicht vor.

Die Ursache liegt bei den Speicherbausteinen in den Systemen. TrendForce zufolge stiegen die Kontraktpreise für Server-DRAM im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 53 bis 58 Prozent. High-Bandwidth Memory und Server-DRAM kommen unter anderem von Samsung, SK Hynix und Micron.

Die Mehrkosten würden damit bei Cloudbetreibern und Modelllaboren landen. Anders als bei einem neuen Chip mit höherer Rechenleistung stiege hier der Preis wegen eines knappen Zulieferteils. Ob weitere Erhöhungen folgen, hängt von der Entwicklung der Speicherkontrakte ab.