Nach übereinstimmenden Rezeptionen betrifft der Aufschlag Systeme mit Nvidia-Chips, die ab Anfang 2027 ausgeliefert werden. Dazu sollen die kommenden Plattformen Vera Rubin und Grace Blackwell gehören. Bloomberg nennt große Kunden als Empfänger der Information; eine offizielle Preisliste oder Stellungnahme von Nvidia liegt nicht vor.
Die Ursache liegt bei den Speicherbausteinen in den Systemen. TrendForce zufolge stiegen die Kontraktpreise für Server-DRAM im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 53 bis 58 Prozent. High-Bandwidth Memory und Server-DRAM kommen unter anderem von Samsung, SK Hynix und Micron.
Die Mehrkosten würden damit bei Cloudbetreibern und Modelllaboren landen. Anders als bei einem neuen Chip mit höherer Rechenleistung stiege hier der Preis wegen eines knappen Zulieferteils. Ob weitere Erhöhungen folgen, hängt von der Entwicklung der Speicherkontrakte ab.