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GPT-6 Astra: Versteckte Anweisungen haben im Test weiter Erfolg

OpenAI veröffentlichte am 3. September 2026 die System Card für GPT-6 Astra. Bei direkten Prompt-Injections weist sie 99,99 % Robustheit aus. In einer Gray-Swan-Reihe mit 1.810 kuratierten Angriffen lag die geschätzte Erfolgsrate indirekter Angriffe bei 8,5 %, gegenüber 27,0 % für GPT-5.6 Sol.

OpenAI beschreibt direkte Prompt-Injections als Angriffe, bei denen ein Nutzer die Anweisungshierarchie zu überschreiben versucht. Für GPT-6 Astra weist die System Card dabei 99,99 % Robustheit aus. Indirekte Prompt-Injections stehen dagegen in einem Dokument oder einer anderen Quelle, die das Modell im Auftrag verarbeitet. In der Gray-Swan-Sammlung IPI Arena mit 1.810 kuratierten Angriffen lag Astras geschätzte Erfolgsrate in 15 Versuchen je Szenario bei 8,5 %; GPT-5.6 Sol kam auf 27,0 %.

Die 8,5 % beschreiben keine allgemeine Fehlerquote: Gemessen wurde im Test mit 15 Versuchen je Szenario, ob ein Angriff mindestens einmal Erfolg hatte.

Die System Card vergleicht Astra in dieser Reihe nur mit früheren OpenAI-Modellen. Werte für Claude Opus 5 stammen aus anderen Darstellungen und Messaufbauten und sind daher kein belastbarer Anbieter-Vergleich.

Für mehrstufige Jailbreaks nennt die Karte nur eine qualitative Verbesserung; auch bei Halluzinationen bleibt der Vergleich mit GPT-5.6 Sol qualitativ. Zahlen stehen dort nur in Abbildungen.