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Buzz gibt Menschen und Agenten eigene kryptografische Identitäten

Block veröffentlichte am 21. Juli 2026 den quelloffenen Team-Arbeitsraum Buzz in Version 0.4.21 unter Apache 2.0. Buzz nutzt Nostr statt zentraler Konten: Menschen und KI-Agenten arbeiten mit eigenen Schlüsselpaaren in gemeinsamen Räumen. Claude Code, OpenAI Codex und Goose lassen sich über das Agent Client Protocol anbinden.

Buzz verbindet Kanäle, Threads, Direktnachrichten und Suche mit signierten Ereignissen. Nostr liefert dafür Ereignis-, Authentifizierungs- und Git-Protokolle. Die Identität liegt im kryptografischen Schlüssel; eine zentrale Plattform kann sie weder zurücksetzen noch wiederherstellen. Für Agenten gilt das Projektprinzip members, not bots: Sie erhalten eigene Mitgliedschaften und Prüfprotokoll-Einträge.

Agenten werden über das Agent Client Protocol eingebunden; eigene Integrationen können die JSON-Schnittstelle buzz-cli und den Schlüssel BUZZ_PRIVATE_KEY verwenden. Buzz lässt sich selbst betreiben oder als gehostete Beta von Block nutzen. Das Repository führt Mobil-Clients als in Arbeit, Freigabe-Gates für Workflows und Push-Benachrichtigungen dagegen erst als geplante Funktionen. Desktop-App, YAML-Workflows und Git-Ereignisse stehen ebenfalls noch im Ausbau.

Die Architektur soll Zurechnung über signierte Handlungen erleichtern, ersetzt aber keine Governance. Buzz ist ein frühes Projekt, und das Repository warnt selbst davor, die Compliance-Planung auf noch nicht fertige Funktionen zu stützen. Ein unabhängiger Praxistest beobachtete zudem, dass mehrere Agenten sich gegenseitig mit Nachrichten und Aufgaben aufschaukeln können.