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Cisco veröffentlicht offene Modelle für die Schwachstellensuche

Cisco hat mit Antares-350M und Antares-1B zwei kleine Modelle zur Lokalisierung von Schwachstellen in Code veröffentlicht. Die Gewichte stehen unter Apache 2.0 auf Hugging Face; Antares-1B nutzt rund 1 Milliarde Parameter und arbeitet als Terminal-Agent. Cisco meldet große Kostenvorteile, unabhängige Vergleichsmessungen fehlen.

Cisco Foundation AI veröffentlichte Antares am 22. Juli 2026. Die Modelle durchsuchen ein Repository selbstständig über Shell-Kommandos und suchen die Dateien, in denen eine Sicherheitslücke steckt, statt den gesamten Code auf einmal in ein Kontextfenster zu laden.

Für Antares-1B nennt die Modellkarte einen File-F1-Wert von 0,209 auf einem Vulnerability-Localization-Benchmark. Beide Varianten sind mit offenen Gewichten und Apache-2.0-Lizenz verfügbar. Eine größere Version mit 3 Milliarden Parametern soll vorerst intern bleiben.

Cisco nennt für eigene Tests rund 150-mal mehr gefundene Schwachstellen pro Dollar als große KI-Agenten. Ein weiterer Vergleich mit 500 Code-Sammlungen und GPT-5.5 sowie die angekündigte größere Variante sind Anbieterangaben und noch nicht unabhängig reproduziert.