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EZB-Ökonomen halten Korrektur der KI-Aktien für wahrscheinlich

Fünf EZB-Ökonomen schreiben im Blog der Europäischen Zentralbank, eine Korrektur der aktuellen Aktienbewertungen sei wahrscheinlich – unabhängig davon, ob die Kurse rational oder irrational seien. Euroraum-Haushalte halten laut Beitrag über günstige ETFs rund 440 Milliarden Euro an US-Technologieaktien.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 21. August 2026

Der Beitrag vom 17. August 2026 verweist auf ein US-CAPE-Verhältnis nahe dem historischen Höchststand, nennt dafür aber keinen konkreten Wert. Die Autoren leiten ihre Korrekturerwartung ausdrücklich nicht allein aus der Frage ab, ob die heutigen Kurse rational bewertet sind.

Für den Euroraum nennen sie einen direkten Übertragungsweg: Haushalte investieren zunehmend über kostengünstige ETFs und halten dadurch rund 440 Milliarden Euro in US-Technologieaktien. Versicherer und Pensionsfonds hätten ebenfalls bedeutende Positionen in den Magnificent Seven; eine eigene Summe nennt der Blog nicht.

Der Text verweist außerdem darauf, dass die digitalen Investitionen im Euroraum im vergangenen Jahrzehnt insgesamt mehr als dreimal so stark gewachsen seien wie das Bruttoinlandsprodukt. Eine Korrektur der US-Technologiewerte bliebe daher laut Schlussfolgerung kein rein amerikanisches Problem.

Der Beitrag ist als EZB-Blog mit Autoren-Disclaimer gekennzeichnet. Er ist keine geldpolitische oder aufsichtliche Entscheidung der EZB.