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Glassdoor sieht deutlich mehr negative KI-Erwähnungen

Glassdoor wertete Arbeitgeberbewertungen zur Stimmung über KI aus. Der Anteil ausschließlich positiver Erwähnungen sank von 81 Prozent 2019 auf 43 Prozent Mitte 2026; 53 Prozent waren zuletzt ausschließlich negativ. Zugleich stieg die Zahl der KI-Erwähnungen binnen eines Jahres um 240 Prozent. Bei Schadenregulierern waren 98 Prozent negativ.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 30. August 2026

Die Auswertung unterscheidet positive, negative und gemischte Erwähnungen von KI in freien Arbeitgeberbewertungen. Der langfristige Vergleich reicht von Januar 2019 bis Mai 2026; die Berufsgruppen werden für Juni 2025 bis Mai 2026 ausgewiesen.

Besonders kritisch äußerten sich Beschäftigte in der Schadenregulierung: 98 Prozent ihrer KI-Kommentare waren negativ. In der Versicherungsbranche lag der negative Anteil bei 81 Prozent. Glassdoor nennt zudem weniger Stellenausschreibungen für Schadenregulierer, stellt aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen diesen Arbeitsmarktdaten und KI her.

Bei Frauen der Generation Z waren 21 Prozent der KI-Erwähnungen positiv, bei Männern derselben Altersgruppe 42 Prozent. Über alle Gruppen hinweg nahm die Zahl der Erwähnungen zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 240 Prozent zu.

Arbeitgeberbewertungen sind eine selbst ausgewählte und überwiegend US-amerikanische Quelle. Die Prozentwerte messen daher das Vorzeichen von Erwähnungen, nicht die Verbreitung von KI-Nutzung oder den tatsächlichen Beschäftigungseffekt.