Die Studie identifiziert den Zeitpunkt, an dem ein Haushalt ChatGPT erstmals nutzte, und vergleicht die besuchten Seiten davor und danach. Sie misst damit beobachtete Klickströme auf Heimgeräten, keine Selbstauskunft und keine Arbeitszeit im Betrieb.
Bei produktiven Online-Tätigkeiten berichtet Stanford eine Effizienzverbesserung von 176 Prozent. Der Anteil der Zeit auf Freizeitangeboten stieg um 31 Prozentpunkte, während der Anteil produktiver Seiten um 21 Prozentpunkte sank. Die eingesparte Zeit wurde in dieser Messung also nicht für mehr produktive Webarbeit verwendet.
Bis Ende 2024 hatten 16 Prozent der Haushalte ChatGPT mindestens einmal genutzt. Bei Haushalten mit einem Haupteinkommensbezieher bis 34 Jahre waren es 24 Prozent, bei älteren 11 Prozent. Besonders häufig nutzten den Dienst Haushalte mit mehr als 100.000 Dollar Jahreseinkommen.
Die Daten enden 2024 und bilden die spätere Agenten-Welle nicht ab. Die Medienberichte gehen auf dieselbe Stanford-Mitteilung zurück und sind keine unabhängigen Bestätigungen.