Die Fragen stehen im Request als Liste; mehrere unabhängige Fragen können sich dieselbe Eingabe teilen. Es gibt drei Antworttypen: Eine Bedingung liefert die Wahrscheinlichkeit zwischen 0 und 1, dass sie zutrifft, eine Auswahlfrage einen der vorgegebenen Werte samt Wahrscheinlichkeiten und Konfidenz, eine Skalenfrage einen wahrscheinlichkeitsgewichteten Stufenwert. Als Beispiele nennt OpenAI das Erkennen beschädigter Produkte auf Fotos, das Weiterleiten von Kundenbeschwerden an Abteilungen und das Einstufen der Dringlichkeit von Tickets.
Ob die Wahrscheinlichkeiten kalibriert sind, ein Wert von 0,8 also in vier von fünf Fällen zutrifft, sagt die Dokumentation nicht; sie rät, Schwellenwerte an eigenen, gelabelten Beispielen festzulegen. Bilder nimmt die Schnittstelle nur als eingebettete Base64-Daten an, nicht als Link oder hochgeladene Datei. Die allgemeine Verfügbarkeit erwartet OpenAI in den kommenden Wochen.
Der Eingabepreis entspricht dem regulären Listenpreis von GPT-6 Luna. Neu ist, dass die Ausgabe-Token, die bei Luna sonst 0,50 Dollar je Million kosten, ebenso entfallen wie Gebühren für Cache-Zugriffe. Zugleich wächst das Angebot offener Entscheidungsmodelle: Cloudflare veröffentlichte am 1. Oktober seine Entscheidungsmodelle Clef unter Apache 2.0, Liquid AI am 7. Oktober die kleineren d1-Modelle für Endgeräte, beide mit selbstberichteten Bestwerten.