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OpenAI sieht ChatGPT-Aufgaben über Berufsgrenzen hinweg

OpenAI wertete mehr als 800.000 arbeitsbezogene ChatGPT-Nachrichten von US-Geschäftskunden aus. 43,5 Prozent der fachlich zuordenbaren Anfragen betrafen danach Aufgaben, die traditionell einem anderen Beruf zugerechnet werden. Über alle arbeitsbezogenen Nachrichten lag der Anteil bei knapp 17 Prozent; in kleinen Betrieben war er höher als in großen Organisationen.

Für die Auswertung ordnete OpenAI Aufgaben mit der US-Berufsdatenbank O*NET Berufen zu. Allgemeine Tätigkeiten wie Schreiben, Zusammenfassen und Terminplanung blieben außen vor. Betrachtet wurden unter anderem Marketingmaterial, Software-Fehlersuche, finanzielle Berechnungen und das Erklären von Vorschriften.

Der sogenannte Task Crossover lag bei 43,5 Prozent der berufsspezifischen Anfragen. Bezogen auf sämtliche arbeitsbezogenen Nachrichten waren es knapp 17 Prozent. In den kleinsten Unternehmen überschritten rund 19 Prozent die Berufsgrenze, in großen Organisationen etwa 16 Prozent. Die Zuordnung sagt dabei, welche Aufgabe gefragt wurde, nicht ob die Antwort fachlich ausreichte.

OpenAI betont selbst, dass die Untersuchung weder Produktivität noch Arbeitsqualität oder Einstellungsfolgen misst. Sie beantwortet auch nicht, ob KI neue Querschnittsaufgaben schafft oder bestehende Arbeit nur unterstützt. Die Zahlen beschreiben die Nutzung eines OpenAI-Produkts durch dessen Geschäftskunden und sind daher Anbieterangaben.