Pew befragte vom 8. Februar bis 13. Mai 2026 in 36 Ländern 42.151 Menschen per Telefon, persönlich oder online; die US-Werte stammen aus zwei eigenen Befragungen mit 5.119 und 3.488 Erwachsenen. In den 18 Ländern mit hohem Einkommen erwarten im Median 55 Prozent weniger Jobs, in den 18 Ländern mittleren Einkommens 36 Prozent; dort sind mehr Menschen unsicher.
Den höchsten Anteil derer, die weniger Jobs erwarten, misst Pew in Australien und Südkorea mit je 76 Prozent, gefolgt von den USA mit 71 Prozent. In den USA, dem einzigen Land, in dem Pew die Frage schon früher gestellt hat, stieg der Anteil seit August 2024 um sieben Punkte. Dass KI die Kluft zwischen Arm und Reich verringert, glaubt in keinem Land mehr als ein Viertel.
In Deutschland erwarten 51 Prozent weniger Jobs, 23 Prozent keinen großen Unterschied, 22 Prozent sind unsicher. 32 Prozent rechnen mit einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, 41 Prozent sind hier unsicher. Bei der allgemeinen Haltung sind 33 Prozent eher besorgt als begeistert, 12 Prozent eher begeistert und 55 Prozent beides gleichermaßen; 2025 lagen die Anteile bei 29, 17 und 53 Prozent.
Über alle Länder sind im Median 37 Prozent eher besorgt als begeistert und 41 Prozent beides zugleich; nur in Israel überwiegt die Begeisterung. In den USA ist der Anteil der Besorgten unter 18- bis 34-Jährigen seit 2024 von 40 auf 55 Prozent gestiegen.