Laut OpenAI bleibt das Gespräch mit dem Agenten von den unabhängigen Antworten von ChatGPT und vom ursprünglichen Chat getrennt; Nutzer können darin Fragen zum Angebot stellen und die Website des Unternehmens besuchen. Zu den ersten Testkunden gehört nach eigener Mitteilung der US-Handwerkervermittler Angi, dessen Agent in Gesprächen über Arbeiten am Haus erscheinen kann.
Für Werbekunden baut OpenAI die Anzeigenerstellung mit KI aus: Über ein Plugin sollen sich Kampagnen per Prompt anlegen, ändern und auswerten lassen, der Anzeigen-Manager schlägt anhand der Zielseite Texte und Bilder vor. Eine optionale Funktion passt vorhandene Überschriften an den Gesprächskontext an und übersetzt sie in die Sprache des Nutzers. HubSpot ist laut Reuters OpenAIs erster Partner für Kundenbeziehungs-Software, Shopify der erste im Onlinehandel.
In einer E-Mail an Werbekunden, die der Fachdienst Search Engine Roundtable veröffentlichte, formuliert OpenAI vorsichtiger: Nutzer könnten ein solches Gespräch unter Umständen beginnen. Offen lässt die Ankündigung laut PPC Land, was der Werbekunde aus dem Gespräch erfährt, welches Modell den Agenten betreibt, wer seine Anweisungen schreibt und wie abgerechnet wird. Ende August hatte OpenAI für sein Werbegeschäft nach eigenen Angaben eine hochgerechnete Jahresumsatzrate von einer Milliarde US-Dollar erreicht.