Ramp wertet Firmenausgaben aus, die über seine eigene Karten- und Rechnungsplattform laufen. Für das oberste Prozent der Firmen sank der Median der monatlichen KI-Ausgaben je Mitarbeiter im August um 9,7 Prozent. Ramp weist diese Reihe selbst als schwankungsanfällig aus, weil hinter ihr nur eine kleine Gruppe von Firmen steht; eine Stichprobengröße nennt der Index nicht.
Als Gründe nennt Ramp den Urlaubsmonat August, den Preisverfall und die Verlagerung des Volumens auf günstigere Standardmodelle wie GPT-5.6 Terra und Anthropics Sonnet-Reihe. Der effektive Preis je Million Token liegt demnach bei 0,68 Dollar, nach 1,15 Dollar auf dem Höchststand im März 2026.
Auf die Spitzenmodelle Opus, Fable und Sol entfielen 45 Prozent der gekauften Token, mehr als zu Beginn des Julis, aber weniger als beim August-Höchststand von 53 Prozent. Offene Modelle bleiben eine Nische: 6,4 Prozent der Firmen mit KI-Ausgaben setzen sie ein, bezogen auf alle erfassten Firmen 3,6 Prozent.
Bei den Anbietern zahlten 43,8 Prozent der US-Firmen für Abos oder Token von Anthropic, 39,8 Prozent für OpenAI, das laut Index nur um 0,09 Prozentpunkte zulegte. Diese Quote zählt zahlende Firmen, nicht Ausgabenanteile; frühere Ramp-Ausgaben mit Ausgabenanteilen sind damit nicht direkt vergleichbar. Was außerhalb der Ramp-Plattform bezahlt wird, etwa über Direktverträge oder Cloud-Marktplätze, kann in dieser Messung fehlen.