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TeamT5 meldet doppelte Angriffe, Unit 42 belegt eine Kampagne

Die Sicherheitsfirma TeamT5 sagt, staatsnahe chinesische Gruppen hätten ihr Angriffsvolumen mit DeepSeek mehr als verdoppelt. Ausgangswert und Zeitraum fehlen. Ein Unit-42-Bericht belegt unabhängig eine DeepSeek-gestützte Kampagne gegen mehr als 460 Ziele, ordnet den Akteur aber ausdrücklich nicht staatlich zu.

TeamT5 nennt als Beispiele Grimfengxi, Huapi und Teleboyi und begründet die Wahl von DeepSeek mit geringen Cyber-Leitplanken. Die Verdopplung stammt aus einem Bloomberg-Bericht vom 24. August, den die zugänglichen Quellen nur referieren. TeamT5 veröffentlicht dazu weder Ausgangswert noch Endwert oder Zeitraum.

Unit 42 beschreibt dagegen eine konkrete Kampagne: DeepSeek lief über das Hermes-Agent-Framework, der Akteur mit den Aliasen knaithe und KnYuan griff mehr als 460 Ziele an. Dokumentiert sind Datenabfluss bei drei Organisationen über CVE-2026-3055, Befehlsausführung auf elf Marimo-Instanzen, Reverse-Shell-Versuche gegen neun Apache-Tomcat-Server und Rückrufe gegen drei IKE-VPN-Endpunkte.

Parallel waren Qwen, GLM, Kimi und MiniMax eingerichtet; Claude Code und Codex wurden begrenzt getestet. Unit 42 nennt den Akteur einen opportunistischen Exploit-Betreiber und ordnet ihn nicht staatlich zu. Diese Kampagne belegt daher den Mechanismus, nicht TeamT5s Zuschreibung an staatsnahe Gruppen.