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Trump: Einzige Leitplanke für KI ist ein starker Präsident

US-Präsident Donald Trump hat am 14. September 2026 auf Truth Social geschrieben, KI brauche als einzige Leitplanke einen starken und klugen Präsidenten. Anthropic-Chef Dario Amodei tue nur so, als sei er ein perfekter kleiner Engel; die Regierung habe enorme strafrechtliche und regulatorische Macht über die KI-Firmen. Nvidia-Chef Jensen Huang pflichtete Trump am selben Tag bei.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 15. September 2026

Den Beitrag setzte Trump am Montagvormittag Washingtoner Zeit ab, zwei Tage nach Amodeis Essay „We Must Pace the Frontier“. Seine Regierung habe KI-Leute wie Amodei schon davon abgehalten, Schlechtes oder potenziell Schlechtes zu tun, und werde das weiter tun. Gegen KI und Rechenzentren laufe eine kranke Verschwörung, über die sich nur China freue. Verschwörungstheoretiker, Verräter und Leaker sollten sich in Acht nehmen.

Am Nachmittag legte er laut NBC News nach: Dass KI die Welt übernehme und die Menschheit vernichte, sei ein Schwindel. Sie werde der größte wirtschaftliche Entwicklungsmotor der Geschichte, größer als Öl, Gold, Diamanten oder das Internet. Insgesamt schrieb Trump an dem Tag mehr als ein halbes Dutzend Beiträge zugunsten von KI.

Auf dem All-In Summit in Los Angeles, der Konferenz des gleichnamigen Tech-Podcasts, rief Trump am selben Tag Huang während dessen Bühnengesprächs an; Huang stellte ihn auf Lautsprecher. Laut TechCrunch hatten Huang und die Gastgeber gerade über Amodeis Bremsaufruf gesprochen. Trump sagte, damit spiele man Leuten in die Hände, die den Fortschritt nicht wollten, etwa Politikern oder China; das werde man nicht zulassen, es sei ein Schwindel. Huang antwortete, Trump habe recht, man werde das nicht zulassen.

Anders als Elon Musk und Sam Altman, die Amodei zugestimmt hatten, stellt sich der Nvidia-Chef damit auf Trumps Seite. Laut The Verge sagte Huang außerdem, man werde dafür sorgen, dass in Amerika jede Branche, jedes Unternehmen und jeder Bundesstaat im KI-Rennen gewinne. Trump sagte am Telefon auch, man müsse umsichtig vorgehen; das heiße aber nicht, eine Branche zu stoppen.

Vizepräsident JD Vance sagte am Montag, er finde es etwas seltsam, dass führende KI-Firmen die Regierung geradezu anflehten, sie zu regulieren; das wirke auf ihn ein wenig wie ein Trojanisches Pferd. Das Treffen Trumps mit den KI-Chefs, das der Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson am Sonntag angeregt hatte, ist laut einer NBC-Quelle in Vorbereitung; einen Termin gibt es noch nicht.