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Berichte: US-Prüfrahmen soll offene Frontier-Modelle ausnehmen

Das Weiße Haus stellte am 4. August einen freiwilligen Prüfrahmen für die Cyber-Fähigkeiten geschlossener Frontier-Modelle vor. Offene Gewichte sollen laut Berichten ausgenommen sein. Die Tests bleiben klassifiziert, der Rahmen soll nicht veröffentlicht werden. Die zugrunde liegende Executive Order sieht keine staatliche Vorabgenehmigung vor.

Abschnitt 3 der Executive Order 14409 vom 2. Juni 2026 verpflichtet Finanz-, Kriegs- und Heimatschutzministerium, ein klassifiziertes Verfahren für fortgeschrittene Cyber-Fähigkeiten zu entwickeln. Entwickler können der Regierung bis zu 30 Tage vor einer Veröffentlichung Zugang zu einem Modell geben. Der Abschnitt schließt zugleich eine verpflichtende Lizenzierung oder Vorabgenehmigung aus.

Welche Ausgestaltung die Behörden am 4. August vorstellten, ist nur aus Berichten bekannt. Danach sollen offene Gewichte nicht unter den Rahmen fallen. Für geschlossene Modelle werden ein Vorabzugang, nicht öffentliche Benchmarks und eine gesicherte Umgebung mit protokollierten Zugriffen genannt. Konkrete Schwellenwerte und Folgen einer negativen Bewertung sind nicht bekannt.

Der Rahmen ist freiwillig und klassifiziert; das Weiße Haus plant laut den Berichten keine Veröffentlichung. Damit bleibt die Ausnahme für offene Modelle eine berichtete politische Entscheidung und keine aus dem Primärtext der Executive Order ablesbare Regel. Ob und wie Behörden offene Modelle anderweitig bewerten, geht daraus nicht hervor.