Die von Platkin LLP vertretene Local Press Copyright Alliance spricht von hunderttausenden kopierten Artikeln. Die Klageschrift behauptet, OpenAI und Microsoft hätten damit ihre kommerziellen Modelle trainiert und Inhalte teils nahezu wörtlich wiedergeben lassen. Das sind Vorwürfe, über die noch kein Gericht entschieden hat.
Zusätzlich berufen sich die Verlage auf den Digital Millennium Copyright Act. OpenAI soll Autorenangaben, Copyright-Hinweise und Nutzungsbedingungen entfernt haben. Gefordert werden Schadensersatz, die Herausgabe erzielter Gewinne und eine Unterlassung.
Der Zusammenschluss bringt finanzschwächere Lokalverlage in die laufenden Rechtsstreitigkeiten über KI-Trainingsdaten. Ob die Nutzung geschützter, öffentlich erreichbarer Texte als Fair Use gilt, bleibt offen.