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Forscher bearbeitet C2PA-signiertes Foto, ohne die Signatur zu brechen

Der Sicherheitsforscher David Buchanan hat am 2. Oktober 2026 gezeigt, dass sich ein Foto mit C2PA-Herkunftssignatur nachträglich verändern lässt, ohne dass Signatur oder Zeitstempel ungültig werden. Er nutzt Ausschlussbereiche, die der Standard für Teile einer Datei vorsieht – und schloss die ganze Datei aus.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 5. Oktober 2026

Buchanan ließ ein Foto eines Euromillions-Scheins von einem Zeitstempeldienst bestätigen und retuschierte erst nach der Ziehung die Gewinnzahlen hinein. Die Signatur deckt nur den Hash einer leeren Zeichenkette ab; die Prüfwerkzeuge, die er fand, meldeten nichts. Die Spezifikation verlangt zwar, dass Ausschlüsse nur Metadaten betreffen, überlässt das aber dem Signierenden. Streichen lassen sie sich nicht, weil etwa PNG-Prüfsummen nach dem Signieren neu berechnet werden; Buchanan schlägt feste Regeln je Dateiformat vor, die Prüfprogramme durchsetzen.