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Google macht Geminis sichtbares Wasserzeichen abschaltbar

Google hat am 14. August 2026 einen Schalter für die sichtbare Markierung von KI-Medien angekündigt. In Gemini und zunächst Flow lässt sie sich ausblenden; SynthID und C2PA-Metadaten bleiben laut Hilfeseite aktiv. In Indien, Südkorea und Vietnam soll die Einstellung nur mit AI Ultra erscheinen. Die Ankündigung stammt von Gemini-Vizepräsident Josh Woodward auf X.

Die Einstellung heißt Media Watermark und sitzt in den Gemini-Einstellungen. TechCrunch berichtet von einem schrittweisen Start für Nano Banana, Omni und Lyria in der Gemini-App und im Videowerkzeug Flow; Unterstützung für die Google-Suche ist angekündigt. Ob der Schalter standardmäßig an oder aus steht, ist nicht belegt.

Googles Hilfeseite trennt die sichtbare Ebene von den Herkunftssignalen. Für Gemini-erzeugte Medien bleiben ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen und C2PA-Metadaten mit Angaben zur Herkunft erhalten. Bei Bildern und Videos beschreibt die Seite die sichtbare Markierung als eigene, abschaltbare Ebene.

Für Indien, Südkorea und Vietnam nennt Google eine zusätzliche Einschränkung: Dort soll der Schalter nur mit AI Ultra erscheinen. Ein Medienbericht nennt außerdem mögliche gesetzliche Ausnahmen in Ländern mit sichtbarer Kennzeichnungspflicht; Googles Hilfeseite führt diesen Vorbehalt nicht auf.