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FTC ermittelt laut Behördenvertreter gegen OpenAI und Anthropic

Die US-Handelsaufsicht FTC ermittelt nach Angaben eines hochrangigen Behördenvertreters gegen OpenAI, Anthropic und die Prüforganisation METR. Das berichteten die New York Post und Reuters am 30. September 2026. Die FTC bereitet demnach verbindliche Auskunftsverlangen vor, um Führungskräfte zur Aussage zu zwingen. Eine offizielle Mitteilung der Behörde gibt es bisher nicht.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 30. September 2026

FTC-Chef Andrew Ferguson habe die Untersuchung vor einigen Wochen eingeleitet, sagte der Behördenvertreter der New York Post, die zuerst berichtete; Reuters sprach danach selbst mit ihm. Geprüft werden mögliche unlautere oder irreführende Praktiken im Sinne des FTC Act. Die Auskunftsverlangen – sogenannte Civil Investigative Demands, einer Vorladung vergleichbar – sollen in den kommenden Wochen verschickt werden. Bislang werden sie noch entworfen.

Laut Reuters hatte Ferguson schon Bedenken, bevor Agenten von OpenAI die Plattform Hugging Face angriffen; der Vorfall habe die Dringlichkeit aber erhöht. Neben den beiden Anbietern soll auch METR aussagen, eine gemeinnützige Organisation aus Berkeley, die Modelle auf gefährliche Fähigkeiten prüft. Weitere Adressaten nennen die Berichte nicht.

Die Untersuchung solle die Entwicklung nicht bremsen, sagte der Beamte der Post: „Wir sagen ihnen nicht, dass sie aufhören sollen.“ Man befinde sich in der Ermittlungsphase. OpenAI und Anthropic antworteten zunächst weder der Post noch Reuters.

Am 29. September hatten mehrere KI-Firmen im Weißen Haus eine Vereinbarung über externe Prüfungen ihrer Modelle unterzeichnet. Mitte September hatte Ferguson bereits den Wunsch der Labore nach einer Kartellausnahme für gemeinsame Sicherheitsabsprachen als verdächtig bezeichnet.