Muse antwortet nicht nur, sondern handelt: Nach Metas Darstellung öffnet der Agent einen Browser, füllt Formulare aus, verhandelt im Auftrag der Nutzer und arbeitet weiter, wenn die App geschlossen ist. Vor sensiblen Schritten wie dem Versand einer E-Mail oder einem Kauf fragt er nach; über alles Getane und Geplante soll ein vollständiges Protokoll einsehbar sein.
Die Sicherheitsarchitektur beschreibt Meta zweistufig. Jeder Nutzer erhält eine abgeschottete virtuelle Maschine in der Cloud, auf der auch die Anmeldedaten liegen; auf derselben Maschine wacht ein getrennter Sentinel-Agent, ohne dessen Freigabe nichts ins Netz geht. Passwörter und Zahlungsmittel bekomme Muse nie zu sehen. Eine vollständig verschlüsselte Variante, auf die auch Meta keinen Zugriff hätte, kündigt das Unternehmen erst für später im Jahr an. Die Interaktionen mit Muse nutzt Meta zum Training seiner Modelle, sofern Nutzer nicht widersprechen.
Bezahlt wird über Link by Stripe; Meta nennt Muse den ersten KI-Agenten, der unter dessen Käuferschutz fällt, und stellt Einmalkarten in Aussicht, die die echten Kartendaten verbergen. Der Start läuft in den USA auf iOS, Android und im Web, die Datenbrillen sollen folgen.
Kostenlos ist nach Metas Angabe das meiste, für mehr gibt es Abos; Beträge nennt das Unternehmen selbst nicht. TechCrunch beziffert sie auf 20 US-Dollar im Monat für den Power-Plan und 100 US-Dollar für den Maximum-Plan – heise übernimmt die Angabe von dort, unabhängig bestätigt ist sie nicht. Als Modell nennt Meta Muse Spark, heise die Version 1.3. Wie zuverlässig der Agent einkauft und bucht, hat niemand unabhängig gemessen.
Aktualisiert am 26. September 2026.