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US-Regierung erwägt gezielte Sperren chinesischer KI-Modelle

Die New York Times berichtet, Washington neige bei chinesischen Open-Weight-Modellen zu Einzelfallprüfungen statt zu einem pauschalen Verbot. Mehrere Quellen berichten zudem, Anthropic und OpenAI hätten für Beschränkungen geworben. Gleichzeitig unterzeichnete OpenAI einen öffentlichen Brief gegen solche Einschränkungen.

Laut dem Bericht wollen US-Stellen chinesische Modelle einzeln als nationales Sicherheitsrisiko behandeln. Vier mit Beratungen vertraute Personen schildern diese Linie. Ein allgemeines Verbot aller offenen Modelle wäre damit zunächst nicht der bevorzugte Ansatz; beschlossen ist laut Bericht noch nichts.

Fünf weitere Quellen berichten, Anthropic und OpenAI hätten in Washington für Einschränkungen offener Modelle geworben. OpenAI hatte zugleich einen öffentlichen Brief gegen Zugangsbeschränkungen unterzeichnet. Knapp 200 Start-ups schlossen sich am 24. Juli mit eigenen Schreiben gegen eine Beschränkung chinesischer Open-Weight-Modelle an.

Die Angaben beruhen auf anonymen Quellen der New York Times. Eine offizielle Regierungsentscheidung oder eine veröffentlichte Regel gibt es in diesem Bericht nicht. Auch die Motive und konkreten Modelle, die betroffen wären, bleiben offen.