v6 besteht erstmals aus mehreren Modellen: dem Flaggschiff v6 und dem sprunghafteren v6-wild für Pro- und Premier-Abonnenten sowie dem kostenlosen v6-mini für alle Konten. Eingaben nimmt die Generation als Text, Audio, Bild oder Video entgegen. Einzelne Songteile und Textzeilen lassen sich per Anweisung ändern, ohne den Rest neu zu erzeugen.
Neu ist vor allem die Herkunft der Daten. Warner Music Group und BMG lieferten lizenziertes Material, Believe und die Vertriebstochter TuneCore melden teilnehmende Künstler und Labels in die Modelle. Produktchef Jack Brody beschreibt die Grundlage als Mischung aus lizenzierten Partnerdaten und Nutzerdaten und sagt, ein Teil der Einnahmen gehe vom Starttag an an die Partner; wie das Geld weiterverteilt wird, liege bei den Rechteinhabern.
Suno steht weiter unter rechtlichem Druck. Warner hatte seine Klage im November 2025 gegen ein Lizenzabkommen fallengelassen, BMG und Believe folgten später. Das Landgericht München I stellte am 31. Juli 2026 fest, dass sechs geschützte Kompositionen in den Versionen 3.5 und 4 reproduzierbar waren. Genau diese Modelle nimmt Suno nun aus dem Betrieb — nach Angaben von Music Business Worldwide am Tag des Rollouts; der Blogbeitrag selbst nennt kein Datum.
Belastbare Qualitätsvergleiche fehlen: Suno beschreibt v6 als schneller und ausdrucksstärker, nennt aber keine Messwerte, und unabhängige Tests liegen noch nicht vor.