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Suno teilt ab dem Start von v6 Einnahmen mit drei Labels

Suno stellte am 9. September 2026 die Modellgeneration v6 vor — die erste, die das Unternehmen gemeinsam mit lizenzierten Rechteinhabern entwickelt hat. Warner Music Group, BMG und Believe steuerten Material bei und erhalten laut Produktchef Jack Brody vom Starttag an einen Anteil der Einnahmen. Die bisherigen Modelle nimmt Suno mit dem Rollout vom Netz.

v6 besteht erstmals aus mehreren Modellen: dem Flaggschiff v6 und dem sprunghafteren v6-wild für Pro- und Premier-Abonnenten sowie dem kostenlosen v6-mini für alle Konten. Eingaben nimmt die Generation als Text, Audio, Bild oder Video entgegen. Einzelne Songteile und Textzeilen lassen sich per Anweisung ändern, ohne den Rest neu zu erzeugen.

Neu ist vor allem die Herkunft der Daten. Warner Music Group und BMG lieferten lizenziertes Material, Believe und die Vertriebstochter TuneCore melden teilnehmende Künstler und Labels in die Modelle. Produktchef Jack Brody beschreibt die Grundlage als Mischung aus lizenzierten Partnerdaten und Nutzerdaten und sagt, ein Teil der Einnahmen gehe vom Starttag an an die Partner; wie das Geld weiterverteilt wird, liege bei den Rechteinhabern.

Suno steht weiter unter rechtlichem Druck. Warner hatte seine Klage im November 2025 gegen ein Lizenzabkommen fallengelassen, BMG und Believe folgten später. Das Landgericht München I stellte am 31. Juli 2026 fest, dass sechs geschützte Kompositionen in den Versionen 3.5 und 4 reproduzierbar waren. Genau diese Modelle nimmt Suno nun aus dem Betrieb — nach Angaben von Music Business Worldwide am Tag des Rollouts; der Blogbeitrag selbst nennt kein Datum.

Belastbare Qualitätsvergleiche fehlen: Suno beschreibt v6 als schneller und ausdrucksstärker, nennt aber keine Messwerte, und unabhängige Tests liegen noch nicht vor.